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Septooptikale Dysplasie mit Iriskolobom
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Jetzt fast 4-jähriger
Junge, der bereits neonatal wegen eines doppelseitigen
Iriskoloboms auffiel.
Spätere opthalmologische Untersuchung in Narkose: Doppelseitiges breites Iris-Netzhaut-Aderhaut-Kolobom unter Einbeziehung von Papille und Macula. Schädelsonographie im Säuglingsalter: Fehlendes Septum pellucidum mit Bildung eines rechteckigen frontalen Monoventrikels durch freie Kommunikation der mäßig erweiterten Seitenventrikelvorderhörner und breite Verbindung zum ebenfalls leicht erweiterten dritten Ventrikel. Keine Balkenagenesie. Diagnose: Septum-pellucidum-Agenesie bei septooptikaler Dysplasie. Klinische Befund sonst unauffällig. Kein Anhalt für weitere Organfehlbildungen. Bisher leichte psychomotorische Retardierung bei deutlich verzögerter Sprachentwicklung. Erstaunlich gute optische Orientierungsmöglichkeiten mit Sehhilfe. Septo-optikale
Dysplasie (De-Morsier-Syndrom):
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Iriskolobometreten isoliert, oftmals dominant vererbt, oder assoziiert mit Chromosomenanomalien, z.B. Trisomie 13, 22 usw. auf. In unserem Fall kombiniert mit einer Agenesie des Septum pellucidum. ![]() |
Agenesie des
Septum pellucidum:
1. isoliert 2. assoziiert bei:
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© Dr.Peter Langer