ForumLinksCameraSuchindexeMailPraxisinfoTippsKollegenhome
.
paednet.de  | doclist   |   code   |  disclaimer | home  | www.PLanger.de
.
.

Kinderheilkunde aus den Händen
des Kinderarztes.
.

Aus Rechts- und Sicherheitsgründen sind die gegebenen Informationen nicht rechtsverbindlich. Jede Form der unautorisierten Nutzung, Veroeffentlichung, Vervielfaeltigung oder Weitergabe dieses Inhalts ist nicht gestattet. 
For legal and security reasons the information  is not legally binding.  Any form of unauthorised use, publication, reproduction, copying or disclosure of the content  is not permitted.
Seite 2
zu Seite 1
zu Seite 3
     
    Mein Sohn ist an einer Chorea minor erkrankt. Ich bitte um eine kurze 
    Information zu dieser Erkrankung.

    Die Chorea minor ist eine umschriebene Entzündung des Gehirns im Zusammenhang 
    mit einer akuten rheumatischen Erkrankung im Kindesalter.Typisch dabei sind 
    abrupte und überschießende Bewegungsstörungen der Extremitäten und des 
    Gesichtes.Die Erkrankung heilt unter entsprechender Behandlung in der Regel 
    vollständig aus. 
    Die Chorea minor ist heute eine ausgesprochen seltene Erkrankung, nachdem 
    sogenannte "Streptokokken-Infektionen" regelmäßig mit Penicillin behandelt 
    werden. 


    Wir haben im Zimmer unserer 8 Monate alten Tochter, an einer Wand 
    Schimmel  endeckt. Können leider erst im Sommer ausziehen. Was können
    wir bis dahin  tun  und wie gefährlich ist dieser Pilz?

    Eine akute Erkankung ist zwar nicht zu erwarten, aber Sie sollten zur
    Vermeidung gesundheitlicher Schäden das Kind in ein anderes Zimmer
    legen oder, wenn dies nicht möglich ist, einen direkten Kontakt mit 
    den Schimmelflächen unmöglich machen. 


    Meine Tochter ist 3,5 Monate alt. Ich stille sie nicht. Als Nahrung
    fuettere ich Nestle HA Start und abends sowie nachts HA, was ich aus
    Deutschland mitgenommen habe.  Zur Zeit hat sie Probleme mit dem
    Stuhl:er ist sehr hart und ich muss teilweise ein bisschen mit dem
    Fieberthermometer nachhelfen, dass sie ueberhaupt etwas macht. 
    Was kann man in so einem Fall machen? Ich habe es schon damit 
    probiert, bei der Zubereitung der Flaschennahrung etwas mehr Wasser
    zu nehmen, als in der Anleitung angegeben wird. Windsalbe verwende
    ich ebenfalls regelmaessig.

    Man kann den Stuhlgang etwas weicher machen durch die Zugabe von 
    Milchzucker(Lactose: 1-2 Teelöffel pro Flasche). Sollte das nicht helfen,
    dann würde ich, sofern das Kind kein überhöhtes Allergie-Risiko hat
    (allergische Erkrankung von Mutter und Vater), statt der HA-Nahrung
    eine andere sogenannte Pre-Nahrung oder Anfangsnahrung 
    (z.B. Pre-Humana, Pre-Alete o.ä.) geben. Die haben außerdem den Vorteil 
    eines besseren Geschmackes. Mehr Wasser, als angegeben, sollten Sie für 
    die Zubereitung der Nahrung nicht nehmen. Dadurch kommt das Kind unter 
    Umständen in einen Hungerzustand, und der Stuhlgang wird auch nicht
    nachhaltig besser. 2.3.99

    Da ich selbst Allergien habe, soll meine Tochter (10 Monate) im ersten
    Lebensjahr milcheiweißfreie Nahrung bekommen. Morgens wird sie noch
    gestillt. Da sie seit einer Woche ihren Abendbrei nicht mehr essen mag
    und ein Brot vorzieht, möchte ich gerne wissen, ob ich Leberwurst oder
    Putenbraten als Brotbelag geben darf oder was es sonst für Alternativen
    gibt. Wie sieht es mit Gurkenscheiben oder Paprika aus? 
    Ist es notwendig, daß sie Tee trinkt, oder ist es in Ordnung, daß sie den
    ganzen Tag stilles Mineralwasser (für Säuglingsnahrung geeignet) trinkt ? 
     

    Magere Wurstsorten sind gut geeignet, ebenso milder Streichkäse. 
    Gurkenscheiben, Paprika u.ä. gehören  in diesem Alter zu den schlecht 
    verdaulichen Nahrungsmitteln.(Mangelhaftes Kauen, Schärfe der Früchte).
    Außerdem gehören sie zu den möglichen Auslösern allergischer
    Vorgänge!
    Der Durst kann ohne weiteres mit Wasser gelöscht werden, allerdings sollte es 
    mineralarm sein.  Teeaufgüsse bringen keine Vorteile, wenn das Kind sie aus 
    geschmacklichen Gründen ablehnt. 

    Ich habe eine 3 Jahre alte Tochter, die die Windpocken mit nach Hause 
    gebracht hat. Leider erinnert sich meine Mutter nicht mehr, ob ich die 
    Windpocken hatte. Meinen jetzt sechs Monate alten Sohn habe ich vier
    Monate lang gestillt.
    Meine Frage ist, ob ich ihm jetzt die dritte Funffachimpfung und Hepatitis 
    B Impfung zumuten soll oder noch warte. Bei meiner Tochter begann der 
    Ausschlag am 22. Februar. Die Impfung wurde also in die Inkubationszeit 
    fallen.

    Da Ihr Söhnchen mit höchster Wahrscheinlichkeit auch die Windpocken 
    bekommen wird, warten Sie diese Erkrankung lieber ab und verschieben
    Sie die Impfung. 


    Bei meinen Toechtern 5 Monate und 21 Monate wurde eine 
    Labiensynechie diagnostiziert. Bitte um Ihre Meinung zwecks Behandlung. 

    Es handelt sich bei der sog. Labiensynechie um eine harmlose häutige 
    Verklebung der Schamlippen, die sich in den meisten Fällen spontan bis 
    zur Pubertät löst. Man kann diese Lösung durch die örtliche Anwendung 
    einer Oestrogensalbe (2 mal täglich mit einem Wattestäbchen auftragen) 
    beschleunigen. Eine mechanische Lösung ist nur in seltenen Fällen 
    nötig.

    Wir haben ein 2,5 Wochen altes Baby, das bis vor drei Tagen nachts 
    immer wieder nach dem Stillen gut einschlief. Nun jedoch beginnt sie nach 
    dem Stillen und nach mehreren Bäuerchen richtig an zu schreien und nur 
    rumtragen hilft dann noch. Sind das schon die berühmten Blähungen? 
    Außerdem hat sie auch tagsüber beim schlafen ihre Probleme wacht öfter 
    mal auf, schreit los, läßt sich dann aber wieder einschläfern. Ist dieser 
    unruhige Schlaf auch auf Blähungen zurückzuführen? 

    Es ist leider im Rahmen einer "Onlineberatung" unmöglich, zu  den 
    Ursacheneiner konkreten kindlichen Unruhe Stellung zu  nehmen. Dies 
    ist nur im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung  möglich. Da Ihr Kind 
    relativ plötzlich vor drei Tagen unruhig  wurde, rate ich auf jeden 
    Fall zu einer ärztlchen Konsultation  zum Ausschluß einer Erkrankung.
    Auch nach Ausschluß einer organischen Erkrankung gibt es  aber 
    "Schreihälse". Nur ein Teil von ihnen hat vermutlich Blähungen,  die 
    die Ursache von Schmerzen sind. 
    Man muß aber auch wissen, daß der Schlaf in diesem Alter eine 
    "Entwicklungsphase" durchläuft.  Erst mit drei Monaten hat das Kind einen
    echten Schlafrhythmus  gefunden. Deshalb sind harmlose, aber "nervende" 
    Schreizustände in diesem nicht ganz selten.Man rechnet mit 20% 
    "Schreibabys", die jünger als 3 Monate sind.Es sind Kinder mit einem
    etwas schwierigen Temperament. Sorgen Sie häufig für  entspannten 
    Körperkontakt, der das Kind beruhigt.In der Regel normalisieren sich die 
    Verhältnisse nach einiger Zeit von alleine. 

    Bei meinem Sohn -6 Monate alt- wurde heute ein Neuroblstom 
    diagnostiziert. Wie stehen die Heilungschancen. 

    Das Neuroblastom ist leider ein bösartiger Tumor,dessen Heilungschancen 
    ganz wesentlich vom Ort der Erkrankung,dem Entwicklungsstadium 
    des Tumors und dem Alter des Kindes  abhängen. Säuglinge haben bei 
    gleichem Stadium eine deutlich bessere Prognose als Kinder über 
    12 Monate. Bei Neuroblastomen im Säuglingsalter ist auch eine besondere 
    Verlaufsform bekannt, bei der etwa 70% der Erkrankten 
    dauerhaft geheilt werden !! Erst eine genaue Einordnung aller Befunde 
    gestattet also eine Aussage über die individuellen Heilungschancen !! 
    Es gibt seit diesem Jahr eine Eltern-begleitende Broschüre,  die Sie über 
    folgende Adresse beziehen können: 
    Fördergesellschaft Kinderkrebs-Neuroblastom-Forschung e.V. 
    Vors. Markus Schuster 
                                              Am Tonhügel 5 
                                            76534 Baden-Baden 

    Seit dem 3. August 98 gehört unsere kleine Hannah zu unserer Familie.
    Die betreuende Kinderärztin hat uns mitgeteilt, daß Hannah ein
    verkürztes Zungenbändchen besitzt.  Sie hat empfohlen abzuwarten, ob
    sich dieses negativ auf die Aussprache auswirkt und erst dann
    gegebenenfalls Maßnahmen einzuleiten (Bändchen einschneiden).  Ein
    Kindernotarzt (Hannah hatte sehr schlimmen Durchfall) wiederum hat uns
    empfohlen sofort einen Eingriff vornehmen zu lassen.
    Welche Maßnahmen sind ihrer Meinung nach empfehlenswert ?

    Ob die Durchtrennung eines Zungenbändchens erforderlich ist, hängt von 
    dem Ausmaß einer möglichen Behinderung der Zungenbeweglichkeit ab. 
    Normalerweise sollte die Zunge problemlos den Gaumen berühren können. 
    Ist dies nicht der Fall, dann sind Behinderungen beim Saugen an der 
    Brust möglich. Dies ist eigentlich der Hauptgrund, eine baldige Korrektur 
    dieser sonst harmlosen Variante anzustreben. 
    Nun ist Ihre Hannah ja schon ein halbes Jahr alt und offensichtlich 
    ohne solche Trinkprobleme. Eine Behinderung der Sprachentwicklung 
    ist nur in extremen Fällen denkbar.In soweit ist also keine Eile geboten, 
    und zu entscheiden, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht. 
    Wenn ja, dann ist der kleine Eingriff allerdings beim jungen Säugling am 
    einfachsten durchführbar. 

     

    Ich habe gelesen, dass durch das Einfrieren und wieder aufwärmen
    von  püriertem Gemüse Nitrate zu Nitriten umgewandelt werden, welche 
    schädlich für die Babys sind. Nun möchte ich mein 4 Monate altes Baby
    aber möglichst biologisch ernähren und dachte deshalb, ich könnte
    meine eigenen Karotten und Kartoffeln für ab dem 6. Monat anpflanzen, 
    pürieren, portionenweise einfrieren und bei Bedarf erwärmen. Ist dies 
    bei allen Gemüsesorten  gefährlich? Wenn nein, bei welchen nicht?
    Was muss ich zusätzlich beachten, wenn ich die Mahlzeiten für mein
    allergiegefärdetes Kind selber kochen möchte?

    Grundsätzlich sind diese Bedenken richtig, und, wenn Sie sich schon
    der Mühe der eigenen Gemüsepflanzung unterziehen, dann wäre die
    Zubereitung frischer kleiner Mahlzeiten natürlich ideal und biologisch 
    folgerichtig (auch vom Geschmack her).
    Andererseits ist die Gefahr einer Nitrit-Vergiftung bei Beachtung einiger 
    Grundsätze nur gering: Die Umwandlung von Nitraten in Nitrite erfolgt
    durch Bakterien, die sich beim Abkühlen und Wiederaufwärmen von
    emüsebreien (besonders Spinat, Karotten) schnell vermehren. Zur
    Erkrankung kann es kommen, weil junge Säuglinge noch nicht über
    genügende Mengen eines Enzyms verfügen, welches die Nitritwirkung
    m Blut "entgiftet". 
    Ältere Säuglinge und Kleinkinder sind dagegen kaum gefährdet. 
    Wenn darüber hinaus das Gemüse vor der Verarbeitung gut gesäubert,
    nd der Brei nach der Zubereitung primär sofort tiefgefroren wird, ist die
    Gefahr bei Kindern ab dem zweiten Lebenshalbjahr sehr gering. 

    Reste, die bei der Verfütterung übrig bleiben, sollten Sie keinesfalls 
    einfrieren, um sie erneut anzubieten, denn einmal gebildetes Nitrit 
    wird durch das Einfrieren nicht beseitigt.

    Mein Sohn ist 2 Jahre alt. Mein Problem ist, daß er nicht spricht. Er kann
     nur einfache Worte, wie "Mama", "Papa", "Wauwau" usw. Er macht sich nicht
     einmal die Mühe, sprechen zu lernen. Jedoch versteht er alles, was ich ihm
     sage und er führt es auch aus (z.B. Mach das Licht aus !, Ziehe die Socken
     aus ! usw.) Auch ein intensives Üben hat bis jetzt nichts gebracht. Er
     verliert einfach das Interesse am Buch ansehen u.ä.
     Was kann ich noch tun, um ihn zum sprechen zu bewegen ?

    Speziell in diesem Alter besteht eine große Schwankungsbreite in der 
    indiviuellen Entwicklung. Ihr Sohn hat ein gutes Sprachverständnis 
    und spricht einzelne Worte. Mit 2 Jahren liegt er damit nicht außerhalb
    des "Normalen". Sprechen Sie weiter viel mit ihm, aber ohne
    "Übungszwang". Es ist nicht hilfreich, dressurmäßig Worte nachsprechen
    zu lassen. Kinder blocken dann  schnell ab. Lesen Sie weiter mit Spaß
    gemeinsam. Loben Sie ihn viel, wenn er selbst spricht.
    Lassen Sie sich nicht dadurch verunsichern, daß andere Kinder 
    vielleicht schon etwas weiter sind.In einem halben Jahr wird er
    voraussichtlich einen großen Sprung gemcht haben.

    Ich erwarte im Juli mein 2. Kind und habe bezüglich Allergien
    einige Fragen. Ich selbst habe Heuschnupfen, im Extremfall mit
    Asthmanfälle. Leider habe ich das unserem Sohn  (heute 4 Jahre) vererbt. 
    Bei unserem 2. Kind hoffe ich, diese Allergie nicht weitervererbt zu haben, 
    sehe es aber realistisch an und befürchte, daß ich dies nicht verhindern 
    kann. 
    Da ich nicht stillen kann, möchte ich wissen, ob ich durch irgendeine andere
    Prophylaxeetwas gegendie Allergie tun kann. 

    Sie haben mit Ihrer Einschätzung leider Recht: es bleibt zunächst offen, ob 
    Ihre Anlage zu allergischen Reaktionen vererbt wird. Wenn dies der Fall ein 
    sollte, so gibt es derzeit keinen fundierten Ansatz, dies zu verhindern. 
    Studien, die sich etwa mit der Wirkung einer"antiallergischen" Ernährung 
    während er Schwangerschaft befaßten, verliefen ohne positives Ergebnis 
    für das zukünftige Kind. 
    Es besteht allerdings nach der  Geburt die Möglichkeit, das Auftreten 
    einer Allergie  zumindest zeitlich hinaus zu zögern. Um diese Chance zu 
    nutzen, sollten Sie HA-Nahrungen verwenden. Ebenso hat es sich als wirksam 
    erwiesen, mit Breifütterungen auf jeden Fall bis zum vollendeten 
    4. Lebensmonat zu warten. 

    Ich hörte das Tiere für Säuglinge nicht gerade vorteilhaft sind. Da das
    Baby allerings nochnicht da ist, würde es mich interessieren, ob es 
    schadfhaft sein kann, wenn man  6 Wellensittiche einen Papageien und
    2  Katzen im Haushalt hat? Ich hörte neulich  etwas von einer sogenannten
     Papagaienkrankheit für Kinder. Danke für Ihre Auskunft 

     Tiere können für Babys und Kinder schadhaft sein, sie müssen es abernicht.
    Bei  so vielen  Tieren im Haushalt muß das Baby auf jeden Fall in einem Tier-
    freien  Raum schlafen. Speziell Katzen springen gerne in Babybetten und 
    legen sich auf  das Kind.   Es sollten selbstverständlich alle Tiere tierärztlich
    gecheckt sein, und für Mensch  wie Tier können "Umgangsformen" eingeübt
    werden, die mögliche Gefahren  minimieren. Kinder  müssen zu 
    hygienienischem Verhalten erzogen werden und  Tiere müssen lernen, 
    bestimmte menschliche Bereiche zu respektieren.
    Generell  sind Tiere jedoch für die Persönlichkeitsentwicklung eines
    Kindes ein großer Gewinn.   Kritisch kann es werden, wenn allergische 
    Reaktionen auf Tiere auftreten. Dann  ist eine Trennung vom Tier 
    unvermeidlich. 


    Mein Kleiner ist jetzt ein halbes Jahr alt und fängt mit dem Zahnen an. 
    Er  ist seitdem nur am  schreien. Ich habe beim Kinderarzt nachgefragt 
    was ich machen kann um ihm die Schmerzen ein  bißchen zu nehmen. 
    Der  Kinderarzt hat mir gesagt, daß das Zahnen keine Schmerzen 
    verursachtund das die Schmerzen nur durch eine anstehende Krankheit 
    oder Infektion kommt. Ich würde mich freuen wenn Sie mir schnell 
    antworten würden. Ich weiß nämlich wirklich nicht mehr was ichmachen soll.

     Ihr Kinderarzt hat Recht, und Sie sollten ihn bei anhaltender Unruhe des
    Kindes konsultieren.  Der Zahnurchbruch erfolgt gerne in zeitlichem
    Zusammenhang mit echten anderen Erkrankungen, so daß nur der 
    Eindruck entsteht, die Zahnung allein sei an den Schmerzen schuld. 
    In der Regel  macht die Zahnung selbst  jedoch keine so anhaltenden
    Beschwerden. Also: Kind untersuchen lassen! 

    Mein Kind ist jetzt 4 Monate alt und wurde bislang voll gestillt. Nun 
    möchte ich langsam abstillen und habe mich auch schon informiert,
    wie dies zu tun ist. Bei der Vielzahl von Produkten auf dem  Markt wird
    man förmlich  erschlagen. Meine Frage: Ist es sinnvoll, die sogenannte
    HA-Milch undHA-Breiezu geben, obwohl keine Allergien in der Familie 
    vorliegen?
     

     Nein, ein solcher Nutzen ist nicht belegt. Selbst bei Vorliegen einer
    allergischen Disposition in der Familie werden mögliche Allergien des
    Kindes nicht verhindert, sondern bestenfalls der Zeitpunkt  ihres 
    Auftretens hinausgezögert. Zudem haben HA-Nahrungen den Nachteil, 
    geschmacklich etwas wenigerangenehm zu sein