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Mein
Sohn wird im April 7 Jahre alt. Er wiegt schon 40 kg. Ein guter
Esser war er schon
immer, ziemlich kräftig auch, jedoch keinen
Fettansatz. Jedoch
legt er in letzter Zeit ziemlich stark zu. Mir fällt
immer mehr auf,
daß er den ganzen Tag nur ans essen denkt. Er isst
teilweise sogar
mehr wie sein Vater. Und sobald es am Wochenende mal
Kuchen zum Kaffee
gibt, ist es ganz aus. Er schafft es tatsächlich 3
Kuchenstücke
in sich reinzustopfen. Wenn ich ihn nicht ständig stoppen
würde, wäre
er mit Sicherheit um einige viele Kilo schwerer. Rein
gesundheitlich fehlt
ihm nichts. Nur bin ich mittlerweile sehr ratlos.
Was soll ich nur
tun? Können Sie mit einen Rat geben, wie ich diese
"Fresserei" stoppen
kann?
Sie haben die Antwort
bereits in der Frage formuliert: SIE können die
"Fresserei" überhaupt
nicht stoppen. Das kann nur der Betroffene selbst. Damit
ist das Problem
umschrieben. Der Junge muß selbst einen Leidensdruck haben und
motiviert sein.
Es gibt kein Patentrezept, aber man kann helfen durch
"Enthaltsamkeit"
der Familie, Sportprogramme (!), kalorienarmes Kochen und
"Entschärfung"
des Kühlschrankes. Inzwischen gibt es ja auch
Spezialsprechstunden
an manchen Orten.
Mein
Tageskind(23 Monate jung) verweigert das Essen,egal was ich ihm anbiete.
Er ißt nur
trockenes Brot,Zwieback oder Brötchen.An Obst ist gar nicht zu denken.
Sobald wir gemeinsam
das Essen einnehmen wollen, reagiert er mit Schreien.
Wenn er probiert,
spuckt er grundsätzlich alles wieder aus.Zuhause besteht das
gleiche Problem.Die
Eltern und ich sind ratlos,was können wir tun?
Wenn organische Krankheiten
ausgeschlossen wurden, dann kann man davon
ausgehen, daß
Beziehungsstörungen des Kindes die Ursache der
Nahrungsverweigerung
sind.Nur eine genaue Kenntnis des kindlichen Charakters und
der Familie kann
über Einzelheiten Aufschluss geben.Online kann man da keine
konkreten Ratschläge
geben.
.
Es
geht um meinen 4 Monate altenSohn. Meine Frau stillt ihn zur Zeit noch
voll. Er nimmt
in den letzten Wochen
aber nur 80-100 Gr. pro Woche zu. Bei der U4meinte die Kinderärztin
er sei zu leicht
und wir sollen zufüttern. Können Sie dies empfehlen oder gibt
es evtl. noch eine
andere Möglichkeit.
Er ist momentan 63 cm groß und wiegt 5350 gr., bei der Geburt war
er 54 cm und 4040 gr.
Er er wirklich untergewichtig
oder nur ein leichtes Baby. Sollten wir beim Zufüttern HA-Nahrung
nehmen,
da meine Frau gegen
Hausstaubmilben allergisch ist. Danke für die Antwort.
.
Es ist nach Ihren
Angaben anzunehmen, daß die Muttermilch wahrscheinlich nicht
mehr ausreicht.
Durch eine "Stillpropbe"
mit Ermittlung des Gewichtes vor und nach dem Trinken
kann man dies klären.
Im Zweifelsfall sollte man einfach nach dem Stillen die
Flasche zusätzlich
anbieten und nach Belieben trinken lassen. Sie machen
damit auf keinen
Fall etwas verkehrt. Die Verabreichung
von HA-Nahrung ist
eigentlich nur dann angezeigt, wenn beide Eltern eine
eindeutige allergische
ERKRANKUNG haben (sog."Hochrisikokinder").
Mein
Frau hat 6 Wochen gestillt. Musste leider aufhören wegen akuter Colitis
Ulcerosa.
Sie ist jetzt in Medizinischer Behandlung seit 10 Tagen. Sie hat
unser Sohn
radikal abgestillt. Jetzt gehts viel besser mit dem Stuhlgang,
und sie hat
auch keine akute Colitis Ulcerosa mehr.
Sie hat jetzt
immer Milch abgepumpt und weggeschmissen.
Jetzt möchte
sie wieder anfangen zum Stillen, sie hat folgende Medikamente
genommen:
Urbason,Urbasonbehandlung Fertig.
Sie hat noch
dazu Coliform Rektalschaum 1* pro Tag (einen Dosis)
Sie hat noch
dazu Claversal 500 mg. Genommen 3* pro Tag jeweils 2 stk (pro
Tag 6 stk.).
Mit dem Claversal hört sie auf 09 02 2002.
Wann kann
meine Frau wieder anfangen stillen, ohne das restliche Medikamente
in der Muttermilch
vorhanden sind bzw. ist. Wie viele Tage müß sie abwarten bis
sie
den Sohn wieder
Stillen kann?
Hallo,
die genannten Medikamente
erscheinen nach ihrem Absetzen nur noch kurzzeitig in
der Muttermilch,
da es sich um keine Depotmedikamente handelt. Wenn der
behandelnde Arzt
Ihrer Gattin keine weiteren Bedenken hat, dann kann Ihr Sohn
nach 2-3 Tagen wieder
voll gestillt werden.
Hallo
Dr. Langer,
meine Tochter
(16 Mon.) hat sich heute an der Tür (glatte Fläche) gestoßen
und hat nun
einen , nicht ganz kleinen, blauen Fleck an der Stirn.
Ich habe die
Stelle schon mehrmals gekühlt. der Fleck ist jetzt rosa und
vielleicht
minimal geschwollen, da kann ich nicht wirklich ausmachen.
Könnte
das evtl. auch in ein Blutschwämmchen ausarten? Und wie erkenne ich
ein solches?
Ich weiß nur, daß so ein Schwamm etwas erhöht sein soll,
eben
wie ein flaches
Kissen.
...nein, aus einem
solchen Stoß wird kein Blutschwämmchen.
mfg
Mein
3-jähriger Sohn leidet im Schlaf unter Atemaussetzern, die einige
Sekunden lang
anhalten. Am Ende eines Aussetzers atmet er dann ganz
tief ein und
wälzt sich unruhig im Bett herum. Er schnarcht nicht
wirklich,
sondern "schnorchelt" leicht. Bei ihm wurden leicht vergößerte
Rachenmandeln
festgestellt. Sind solche Atemaussetzer in dem Alter
normal? Vielen
Dank für Ihre Antwort im voraus!
Hallo,
die von Ihnen geschilderten
kurzzeitigen Atemaussetzer während des Schlafes sind
normal, ebenso Unregelmäßigkeiten
des Atemrhythmus.
mfg
Mit
meiner 14 Monate alten Tochter habe ich seit Wochen Probleme mit dem
schlafen.
Jeden Abend, bzw. in der Nacht bekommt sie eine Tour, in der sie
mind. 2 Stunden
weint. Wenn ich dann in ihr Zimmer komme, liegt sie auf dem
Bauch und
schlägt mit dem Kopf auf die Matratze. Ich würde mal sagen, daß
sie es tut,
um sich zu beruhigen oder wieder einzuschlafen. Allerdings sieht
es ziemlich
heftig aus, und außerdem weint sie dabei. Ich habe auch einen
Sohn, der
in der Nacht mit dem Kopf hin und her schlägt, auch so heftig, daß
er manchmal
auch gegen das Brett vom Bett haut, es ziemlich heftig aussieht,
aber es anscheinend
nicht merkt. Meine älteste Tochter schläft dagegen
ruhig. Warum
tun meine Kinder das? Ist das normal? Ich mache mir mitlerweile
ziemliche
Sorgen darüber, weil ich es nicht normal finde und bei meiner
jüngsten
Tochter eben auch mit ziemlich viel weinen in der Nacht verbunden
ist, und
mich das mitlerweile auch sehr fertig macht. Ich hoffe auf Ihre
Antwort.
Vielen Dank im voraus.
...Die Ursachen
solcher Unruhezustände sind sehr vielschichtig. Es können innere
Veranlagungen und
äußere Umstände eine Rolle spielen. Die Störungen
treten
bei gesunden Kindern
auf, können aber auch Hinweis auf eine Erkrankung sein. Bei
manchen Kindern
halten sie über Jahre an. Ihre Tochter sollte auf jeden Fall
nicht im Zimmer
des Bruders schlafen. Eine konkrete Hilfe ist in diesen Fällen
nur über den
direkten Kontakt zum Arzt oder Psychologen möglich.
mfg
Bei
meinem 5 jährigen Sohn wird seit ca. einem Jahr von mir, seinen
Kindergärtnerinnen,
einer Krankengymnastin und seinem Kinderarzt eine
Rechts/links motorik
Störung festgestellt( Kann nur auf dem rechten Bein
allein stehen, hüpfen
etc., balanciert nicht gut etc.).
Nun hörte ich,
dass diese Motorikschwäche sich auf die Fähigkeit richtig
Schreiben zu lernen
auswirken kann und deshalb unbedingt vor Eintritt in die
Schule therapiert
werden sollte.
Sollte ich aus diesem
Grund unbedingt mit meinem Sohn zu einer Ergotherapie
o.ä. gehen
oder reicht ein üblicher Sport 1x die Woche(
Kinderturnen,Schwimmen,Judo)aus?Lezteres
ist die Meinung unseres
Kinderarztes.
...Wenn Ihr Kinderarzt,
der das Kind kennt, zu dieser Empfehlung kommt, dann
sollten Sie diesem
Rat folgen. Mir sind auch keine seriösen Untersuchungen
bekannt, die diese
Zusammenhänge und den Erfolg solcher Behandlungsversuche
belegen. Andererseits
gibt es kompetente kritische Stimmen zur Frage einer
überzogenen
diesbezüglichen Therapiebereitschaft in Deutschland. Ich habe dazu
eine sehr aufschlußreiche
Seite auf meiner Homepage.
Adresse: http://home.t-online.de/home/planger/mag14.htm
Ich
habe neulich gelesen, daß eine Windpocken-Impfung bei Kindern mit
Neurodermitis empfehlenswert
sei, weil diese Krankheit bei
Neurodermitis-Kindern
schwerer verlaufen kann als bei anderen Kindern. Stimmt
das?
...Ja,
das ist richtig, und bei Neurodermitis-Kindern übernehmen u.U. auch
die
Kassen die Kosten
der Impfung. (siehe auch aktuelle Impfinformationen auf meiner
Homepage)
mfg
Unser
Sohn (15 Mon.) schreit öfters (bei Schmerz oder Unwillen) bis er keine
Luft mehr bekommt.
Es fängt so an:
Er atmet so lange
aus, bis die Lippen blau sind. Meistens hat er dann nach
Luft geschnappt
(von alleine oder nach Anpusten) und angefangen zu schreien.
Jetzt hat er die
letzten drei Male sehr lange ausgeatmet (immer in kurzen
Stößen),
sich beim erlösenden Einatmen aber verschluckt oder so, auf jeden
Fall merkt man,
das er nach Luft ringt und neuerdings den Kopf dabei in den
Nacken wirft und
man den Anschein hat, als würde etwas die Atmung
blockieren, wobei
er aber nie etwas verschluckt hat oder so. Heute war es so
schlimm, dass man
Angst bekam, er würde ersticken. Nachdem er etwas geweint
hat war alles wieder
normal. Was kann man tun, wenn er wieder beim Schreien
die Luft anhält?
Kann ich ihn zum Einatmen bewegen? Vielen Dank für Ihre
Antwort.
Die von Ihnen beschriebene Verhaltensauffäligkeit ist unter dem
Namen
"Wegbleiben" oder "Respiratorischer Affektzustand" bekannt und für
die
Agehörigen beängstigend. Es beginnt fast immer mit einer
Trotz-Situation und
führt zum kurzfristigen Atemstillstand. Es besteht jedoch kein
Anlaß zu einer
begründeten Angst, denn:
1. Es ist kein gefährlicher Zustand, und die Atmung setzt auf
jeden Fall wieder
von allein ein. Es hat nichts mit echten Krämpfen zu tun.
2. Einzige Abhilfe auf Dauer ist, den Zuständen keine Beachtung
zu schenken.
Reagieren Sie nicht mit vermehrter Angst und Zuwendung.
3. Die Verhaltensstörung bildet sich mit zunehmendem Alter von
allein zurück; es
"verwächst" sich.
mfg
Zur Zeit beschäftigt
mich die Sache mit dem Gehfrei.
Mein Sohn (am 26.10.02
ein halbes Jahr alt) hat einen Gehfrei von Bekannten
unserer Familie
geschenkt bekommen. Spasshalber haben wir ihn doch mal für 5
Minuten hinein gesetzt
und es schien ihm sehr zu gefallen. Er beschäftigte
sich auch gleich
mit dem Keyboard das vorne drauf befestigt ist. Ein paar
Bekannte rieten
mir Yannik doch mal 5-10 Minuten am Tag hinein zu setzten,
was ich auch mal
nun 4 Tage hintereinander tat. Zweifel ob dies der
Entwicklung von
Yannik schade habe ich dennoch, aber Yannik beginnt den Sinn
der Beine zu entdecken
indem er sich mit ihnen fort bewegt. So bewegt er sich
mit dem Gehfrei
rückwärts durch das Wohnzimmer und vorwärts.
Was meinen SIe als
Kinderarzt? Sollte ich es lieber lassen Yannik den Spass
in dem Gehfrei zu
gönnen oder kann ich ihn ohne Bedenken hineinsetzen? Von
anderen Müttern
habe ich auch schon gehört das sie ihre Kinder ab dem 4.
Monat schon in solch
einen Gehfrei setzten. Ich habe nur Angst das Yannik
sich krumme Beine
oder irgendwelche Schäden zufügen kann wenn er sich jetzt
schon auf seinen
Beinchen fortbewegt.
Hallo,
das Tempo der motorischen
Entwicklung des Menschen (und des Tieres!) ist ganz
überwiegend
von einer "inneren Uhr" bestimmt, natürlich in Abhängigkeit von
den
äußeren
Bedingungen. Diese innere Uhr bestimmt auch sogenannte
ENTWICKLUNGSFENSTER,
also Marksteine der Entwicklung, z.B. das Laufenlernen.
Dabei gibt es bei
völlig gesunden Kindrn erhebliche individuelle Streubreiten.
Dies alles geschieht
unter normalen Umweltbedingungen ohne jede zusätzliche
apparative oder
"therapeutische" Hilfe. Es ist also nicht sinnvoll, sondern unter
Umständen schädlich,
diesem Entwicklungstempo vorgreifen zu wollen und etwas
zu trainieren, was
"noch nicht dran" ist. Seine Beine entdeckt das Kind natürlich auch
ohne Gehfrei.
Mit 6 Monaten beginnt
ein Baby selbstständig zu sitzen. Mit etwa 9-10 Monaten
beginnt es mit Unterstützung
zu stehen. Längeres Verweilen in der Senkrechten
ist für ein
Halbjähriges sicher zu früh. Überlassen Sie also das
Entwicklungs-Tempo
Ihrem Kinde selbst.
Ich
habe eine Frage zu den Füssen. Meiner Tochter ( 3 1/2 Jahre alt )
wurden
in einem Orthopädieschuhgeschäfte
die Füsse ausgemessen.Dort stellte man
fest, dass sie Plattfüsse
hat. Kann man jetzt schon mit Einlagen etwas
regulieren, oder
formt sich der Fuß von alleine noch richtig ?
Ich möchte
nichts versäumen und bitte um Ihren Rat.
Bei Kleinkindern muß berücksichtigt werden, daß
ein Plattfuß oft durch
Fettpolster an der Fußsohle vorgetäuscht wird. Vergleichbare
Fehleinschätzunugen
gibt es auch beim sogenannten "frühkindlichen Knickfuß",
der durch eine
altersnormale X-Beinstellung begünstigt ist. Alle diese Veränderungen
sind
natürlich nicht behandlungsbedürftig, sie normalisieren sich
von allein.
Wenn eine in diesem Alter seltene krankhafte Störung des Fußgewölbes
vorliegt,
steht eine aktive Behandlung mit spielerischer Fußgymnastik im
Vordergrund.
Ebenso kräftigt Barfußlaufen die Fußmuskulatur. Durch
Einlagen ist keine
Normalisierung eines kranken Fußes zu erwarten. Sie dienen, wenn
nötig, der
Stützung des Gewölbes. Falsch angewandt können Einlagen
auch schaden! Sie
sollten also im Zweifelsfall unbedingt den Kinderarzt oder Kinderorthopäden
aufsuchen.
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