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Das
Kind meiner Freundin (12 Monate alt) hatte während des Dreitagefiebers
einen Fieberkrampf, bei dem es mehrere Minuten bewusstlos und ohne
Atmung war.
In der einschlägigen
Literatur steht, daß solche Fieberkrämpfe harmlos
seien - aber wie
kann eine mehrminütige Nichtversorgung mit Sauerstoff
harmlos sein ??
Wie entscheidet man, ob - und ab wann - man das Kind (während der
Wartezeit auf den Arzt) künstlich beatmet?
.... ein mehrminütiger vollständiger
Atemstillstand während eines Fieberkrampfes
wäre ein ungewöhnliches Ereignis.
Meist werden die Zeiten nachträglich geschätzt
und daher überschätzt. Eine
halbe Minute kann zur Ewigkeit werden. Wie lange ein
Gehirn schadlos einen Atemstillstand übersteht,
ist von vielen Faktoren abhängig
(Atmung, Durchblutung,Temperatur usw.).Die
künstliche Beatmung eines krampfenden
Kindes ist sehr problematisch, dh. der
Krampf muß erst abgeklungen sein, bevor
eine Beatmung effektiv ist. Da aber in
aller Regel der Krampf kaum länger als
1-2 Minuten dauert, ist die beruhigende
Aussage grundsätzlich richtig.

Unser
Sohn (8-1/2 Monate) ist, bis auf eine Neurodermitis ein fröhliches
Kerlchen, Wachstum
und körperliche Entwicklung normal.
Allerdings gab es
Probleme während der Schwangerschaft, und auch danach sah
es nach Risikofaktoren
aus, die sich aber nicht bestätigt haben.
Gedanken mache ich
mir um die Sprachentwicklung meines Sohnes. Er "spricht"
praktisch überhaupt
nicht, ausser "grrrrr", bestenfalls "agrr", ansonsten
gibt er außer
Ächzen (und Schreien, natürlich) keine Laute von sich. Der
Kinderarzt hat schon
vor geraumer Zeit (weil der Kleine auf Geräusche nicht
reagierte) eine
Überprüfung des Gehörs nahegelegt. Bei der Pädaudiologie
der
Uniklinik wurde
festgestellt, dass die Ohren zu 98 bzw. 99 Prozent reagieren.
Gibt es hier bei
der Sprachentwicklung eine "sensible Phase", die ich nicht
verstreichen lassen
sollte? Oder kann ich beruhigt abwarten (wie lange?). Wo
kann ich mich kundig
machen?
Während der
Schwangerschaft habe ich ein Antibiotikum nehmen müssen, und am
Tag der Geburt gab
es Verdacht auf Atemstillstand, aber als der Kleine
untersucht und geröngt
wurde, sah alles normal aus.
....Ihre Schilderungen geben keinen Anlaß
zur Sorge. Ich denke, Sie sollten die
Sprachentwicklung in den nächsten
Monaten in Ruhe abwarten. Die individuelle
"Streubreite" der Entwicklung ist groß,
und bisher deutet nichts auf eine
krankhafte Störung hin.

Mein Sohn hat von Geburt
an multiple Cafe-au-lait-Flecken, zart-helbbraune
Pigmentierungen der Haut am ganzen Körper.
eine war besonders grossen
Ausmasses 5 x 2 cm am Unterschenkel. nun ist
der kleine mittlerweile sechs
Jahre alt. Ich habe aber Angst, dass diese Flecken,
die bei meiner Oma gehäuft auftraten und beim Vater meines Kindes
sowie dessen Vater mit einer Recklinghausen´schen
Erkrankung vergesellschaftet sein könnten.
Nach Ihren Schilderungen ist nicht auszuschließen, daß tatsächlich
ein Recklinghausen vorliegen kann. Es geht aus Ihrer Mail nicht klar hervor,
ob in der väterlichen Linie eine Neurofibromatose festgestellt oder
nur die Hautauffälligkeiten wahrgenommen wurden..
Wie Sie vielleicht wissen, gibt es mehrere Untergruppen der Erkrankung.
Eine
geistige Behinderung muß nicht vorhanden sein. Das Auftreten
von Neurofibromen
ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Wichtig ist, daß bei
diesen Kranken ein etwas häufigeres Auftreten bestimmter bösartiger
Tumoren zu beobachten ist.
Meine Empfehlung: Lassen Sie klären, ob ein Recklinghausen vorliegt.Anlaufstellen
siehe unten. Achten Sie auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen
mit Ultraschalluntersuchung
des Bauchraumes und augenärztliche Kontrollen usw.
Ärztliche Spezialisten: Dr. D. Kaufmann,
Abteilung Humangenetik, Universität Ulm
Dr. V. Mautner, Von Recklinghausen Gesellschaft,
Hamburg
Dr. T. Rosenbaum, Kinderklinik, Universität
Düsseldorf
Dr. S. Tinschert, Institut für Medizinische
Genetik, Charité, Berlin

Bis
zu welcher Höhe (ü.M.) darf man ohne Bedenken mit einem
Säugling (3-6 Monate) reisen ?. Wir fahren sehr gerne Ski und würden
gerne als ganze Familie über Ostern (1 Woche) hinfahren.
Im www.babynet.de habe ich einen Beitrag gefunden, in dem steht, daß
die Höhe von 1.100 m völlig unbedenklich ist. Tignes in Frankreich
hat aber eine Höhe von 2.200 m. Ist dies überhaupt zu empfehlen?
Wir würden ungerne etwas riskieren. Bis zu
welcher Höhe
darf man das Baby mitnehmen bzw. ab welchem Alter muß man siche
keine Gedanken
(zumindest in Europa) machen ?
...Bei einer Höhe über 2000 m
muß man bereits mit mehrtägigen Anpassungsreaktionen auf den
verringerten Sauerstoffgehalt der Luft rechnen. Bei Kleinkindern kann es
darüber hinaus zu Störungen des Druckausgleiches im Mittelohr
kommen.
Wenn Sie also Befindlichkeitsstörungen
vermeiden wollen, sollten Sie vielleicht doch lieber eine geringere Höhe
wählen.

Mein
Sohn ist knapp 6 Monate alt und wird derzeit noch mit HA- Nahrung
gefüttert .Beikost wird gut vertragen. Bis zum 5. Lebensmonat hat
er MM erhalten , musste aber damit aufhören , wegen Medikamenteneinnahme
meinerseits .Ich habe nur eine Nickelallergie der Vater ist allergiefrei.
In meiner Familie leiden meine Geschwister (8) an
.. Der Wert der HA-Nahrungen ist insgesamt
noch nicht eindeutig belegt. Die
bisherigen Untersuchungen deuten darauf
hin, daß eventuelle Allergien zeitlich
verzögert auftreten, nicht aber vermieden
werden. Zur Zeit laufen neue
Untersuchungen zu diesem Thema.
Da der Vater des Kindes kein Allergiker
ist, zählt Ihr Kind nicht zu den
"Hochrisiko-Kindern". Sie würden
also bei Umstellung auf Normalnahrung keinen
nachhaltigen Fehler begehen.

Ich
habe eine Frage bzgl. plötzlich auftretendem Fieber bei meinem Sohn.
Er ist 2 Jahre alt und geht in die Kinderkrippe. Ich habe schon mehrfach
Anrufe bekommen, ich müsse ihn abholen, da er Fieber (über 38
C) habe. Wenn ich ihn dann mi nach Hause genommen habe, hatte er kein Fieber
mehr. Dieses ist sowohl vor, als auch nach dem Mitagsschlaf aufgetreten.
Da ich manchmal an der Meßgenauigkeit seiner Erzieherinnen zweifle,
möchte
ich gern von Ihnen
wissen, ob es sein kann, daß Fieber so schnell auftaucht und verschwindet,
und welche Ursachen es haben kann. Irgendwelche Beschwerden neben dem Fieberschub
waren bei ihm nicht erkennbar.
Sicher kann es vorkommen, daß leichte
Temperaturerhöhungen nach körperlichen
Aktivitäten kurzzeitig auftreten.
In Ausnahmefällen kann auch einmal eine höhere
und nur kurzzeitige Temperaturzacke als
Ausdruck eines infektiösen Kontaktes
beobachtet werden. Bei sich wiederholenden
Messungen fieberhafter Temperaturen
und sonst gesund erscheindem Kind sind
allerdings Meßfehler oder defekte
Thermometer die häufigere Ursache.
Es wäre auch zu fragen, warum die Messungen
erfolgten (wenn nicht *alle* Kinder routinemäßig
gemessen werden). In meiner Praxis werde ich auch ziemlich regelmäßig
mit diesem Problem konfrontiert.Meist bleibt leider nur der ärztliche
Gesundheitsnachweis im Einzelfall.

Ich
ernähre mich seit 3 Jahren vegan und bin so fit wie nie zuvor. Im
Dezember kommt mein
erstes Baby zur Welt, ich möchte es so lange wie möglich
stillen und dann
auch vegan ernähren. Gibt es dazu Literatur?
Eine ausgesprochene Spezialliteratur zu
diesem Thema ist mir nicht geläufig,
aber es gibt immer wieder Einzelveröffentlichungen
auch aus medizinischer Sicht.
Es herrscht ärztlicherseits ziemliche
Einigkeit darüber, daß die Gefahr eines
Eisenmangels bei den jungen Kindern recht
groß ist, und man diesem Umstand
Rechnung tragen sollte.
Im Internet gibt es zum "veganen Kind"
eine Unzahl von Berichten,meist
handelt es sich um Erfahrungsberichte
von veganen Eltern und Gruppen.
z.B. http://envirolink.org/arrs/peta/facts/veg/fsveg06.htm
oder: http://www.tierrechte.de/maqi/txt/nahrung.html
und viele andere.

Meine
17 monate alte Tochter ist voraussichtlich an Pseudo-Krupp erkrankt,
nach der Meinung
des Notarztes. Was muss man beachten? Welche Tipps
könnnnen Sie
mir geben? Wie lange kann diese Erkrankung dauern?
Beim Pseudokrupp handelt es sich um eine
(durch Viren ausgelöste) Erkrankung im
Kehlkopfbereich. Dies führt zu Schwellung
in diesem Bereich und dadurch zu
Atemnot beim Einatmen und typischem Husten.
Die Verabreichung eines Kortison-Präparates,
meist in Zäpfchenform (Rectodelt,
Klismacort), hat sich als sehr wirksam
erwiesen und gehört heute zum
"Goldstandard". Daneben ist Frischluftzufuhr
und die Beruhigung des oft
verängstigten Kindes wichtig ( Kind
auf dem Arm tragen, auf den Balkon gehen).
Alternativ kann durch Anfeuchten der Luft
(nasse Laken aufhängen) Erleichterung
erreicht werden. In Fällen schwererer
Atemnot müssen durch den Arzt Inhalationen
mit einem Medikamenten-Vernebler durchgeführt
werden. Auch hierbei kommen
Kortison- oder Adrenalin-haltige Medikamente
zum Einsatz.
In der Regel ist der kritische Zustand
in einigen Stunden überwunden.

Unser
2-jähriger Sohn zeigt seit einer Woche eine unerklärliche Müdigkeit,
vor allem nachmittags. Dabei ist er sonst ganz gesund und hat guten Appetit.
Nachts wird er dann munter und hält uns am Laufen. Was kann das sein?
Da Ihr Kind einen
sonst gesunden Eindruck vermittelt, vermute ich einen Zusammenhang mit
der Zeitumstellung auf die Winterzeit: wenn das Kind zu rgewohnten Uhrzeit
schlafen geht, so ist es vergleichsweise eine Stunde später. Wenn
es zusätzlich seiner inneren Uhr gehorchend morgens zur gewohnten
Zeit aufwacht, so ist es im Vergleich zur neuen Uhrzeit eine Stunde zu
früh. Es können also durchaus zwei Stunden weniger Schlaf resultieren,
die sich in Müdigkeit am Tage und verlängerten Mittagsschlaf
bemerkbar machen. Mehrere Eltern klagten in meiner Sprechstunde über
dies "Phänomen". Das Ganze pegelt sich in kurzer Zeit wieder ein.

Zu
meinem 4 Monate alten Sohn habe ich zwei Fragen, die mich beunruhigen.
Mein Baby wird bislang voll gestillt und trinkt auch nur ganz selten ein
wenig Tee. Mit 4 Monate wiegt er bereits 8.5 kg bei 66cm. Bis vor drei
Wochen hatte er regelmäßig täglich bis alle 2 Tage Stuhl
in den Windeln. Dann nach drei Tage und jetzt hat er auch noch
nach 7 Tage kein
Stuhl in der Windel. Meine Frage: hat er Verstopfung?
Was soll ich jetzt
machen, raten Sie mir dazu Babylax einzuführen? und was kann ich prohylaktisch
tun, um solche Verstopfung/Darmträgheit zu verhindern? Was sagen Sie
zu seinem Gewicht? Haben Sie bedenken, dass er überfüttert wird?
Meine Kinderärztin
beruhigt mich, dass bei einem vollgestillten Baby keine Überfütterung
vorliegen kann.
Ich kann Ihrer Kinderärztin nur beipflichten:
eine Überfütterung Ihres Kindes
beim Stillen brauchen Sie nicht zu befürchten.
Das Körpergewicht sagt nur etwas
im Vergleich zur Größe des
Kindes aus. Ein voll gestilltes Kind kann auch bis zu
einer Woche keinen Stuhlgang haben ohne
krankhaft verstopft zu sein. Meist ist
der Stuhlgang selbst dabei völlig
normal. Also: Ruhe bewahren.

Hallo,bin
eine alleinerziehende Mutter mit einem 41/2jaehrigen Kind aus der Schweiz.
Mein Sohn (11.5.95) wiegt bei einer Groesse von ca. 100cm nur 15kg.
Im Vergleich mit gleichaltrigen Kindern stelle ich immer wieder fest, dass
das sehr wenig ist. Habe ich einen Grund zur Sorge? Mein Sohn erfreut sich
und mich ansonsten mit bester Gesundheit.
Mit 100 cm gehört Ihr Sohn zu den
etwas Kleineren seiner Altersgruppe. Ein
Gewicht von 15 kg würde genau zu
dieser Körpergröße passen. Es liegt auf keinen
Fall im krankhaften Bereich. Wenn der
Kleine sich bester Gesundheit erfreut,
sollten Sie sich also keine Sorge machen.

Meine
Tochter ist 10,5 Monate alt. Zur Zeit wiegt sie 8,0 kg und ist
71 cm lang. Dieses
Gewicht und die Groesse sind allerdings seit ca. einem Monat
unveraendert, obwohl
sie voellig gesund ist, voellig normal feste wie fluessige Nahrung zu sich
nimmt (und das in durchweg grossen Mengen). Es gibt ebenfalls keinen aeusseren
Hinweis auf eine Erkrankung, sie ist vital, hat eine rosige Haut und lacht
viel, ihre Motorik ist o.k. Was koennten die Ursachen fuer den derzeitigen
Gewichtszustand sein? Muss ich mir Sorgen machen und ggf. einen Kinderarzt
konsultieren?
Da Ihr Kind offensichtlich sonst gänzlich
unauffällig ist, sich wohl fühlt und
normal entwickelt, sehe ich keinen Anlaß
zur Sorge. Es gibt viele Kinder, die
mit ihrem Gewicht konstitutionell unter
dem Durchschnitt liegenm, ohne deshalb
krank zu sein. Zur Sicherheit sollte man
aber eine kinderärztliche Untersuchung
wahrnehmen.

Wir
leben z.Z. in Shanghai, wo "vernünftige" Kinderärzte nicht so
leicht zu
finden sind. Daher
würde ich mich über eine aussagekräftige Antwort zu
dieser Mail besonders
freuen. Unsere Tochter ist jetzt 5 Monate alt.
Noch im Krankenhaus
wurde ein Hüftultraschall gemacht, der nichts
Auffälliges
zeigte. Auch bei der U3 und U4 war alles in Ordnung.
Heute habe ich jedoch
festgestellt, das sie an einer Oberschenkelinnenseite
eine große
Hautfalte hat, auf der anderen Seite nicht.
Die übrigen
Falten am Po und in den Kniekehlen sind symmetrisch.
Kann dies ein Hinweis
auf eine Fehlbildung sein, oder ist das normal? Kann
sich eine Hüftdysplasie
auch noch später entwickeln?
die Hautfalten am Oberschenkel sind kein
verläßliches Zeichen für eine
Hüftdysplasie. Man findet sie auch
bei ganz gesunden Hüften. Dagegen ist die
Ultraschalluntersucuhung der Hüften
bei richtiger Technik eine sichere Methode
zur Erkennung einer Dysplasie. Wenn dabei
normale Verhältnisse festgestellt
werden, dann ist dieser Befund verläßlich
und auch die spätere Entwicklung einer
Hüftdysplasie praktisch auszuschließen

Ich
habe eine 10 Wochen alte Tochter und stille sie voll. Das moechte
ich auch bis
zum sechsten Monat beibehalten, allerdings habe ich ein
kleines Problem:
vor der Schwangerschaft habe ich viel geraucht (mind. 1
Schachtel/Tag),
habe dann aber in der Schwangerschaft und nach der
Geburt gar
nicht bzw. ganz wenig geraucht (max. 2-3 Zigaretten /Woche).
Jetzt werde
ich aber haeufiger wieder schwach und seit ein paar Tagen
rauche ich
taeglich ca. 2-3 Zigaretten. Ich weiss natuerlich, dass
Nikotin ein
Gift ist und in die Muttermilch uebergeht, versuche auch
wieder zu
reduzieren, aber immer klappt es halt nicht. Meine Frage: wie
stark wird
mein Kind dadurch belastet? Gar nicht zu rauchen waere
natuerlich
das allerbeste, aber ist es vertretbar, wenn ich hin und
wieder einen
'Rueckfall' bekomme? Wie verhaelt es sich daruebirhinaus
mit Alkohol,
ist ein Glas Wein oder Bier am Abend okay?
Nikotin und Alkohol sollten in der Stillzeit
besser absolut verboten bleiben,
weil beides, wie Sie wissen, schädlich
für das Kind ist. Ich habe nicht den
Eindruck, daß Sie nur eine "Gelegenheitsraucherin"
sind. Ein gelegentliches
Glas Wein führt sicher zu keinen
gesundheitlichen Schäden. Ähnlich sieht
es mit Zigaretten aus. Bei mäßigem
Nikotingenuß können Sie weiter
stillen, bei starkem Verbrauch lieber
abstillen.

Unsere
Tochter ist 16 Wochen alt. Meine Frau hat bis jetzt gestillt.
Zusätzlich
haben wir noch HA1 Milch (etwa 150 ml) zu jeder Mahlzeit
zugefüttert.
Doch seit einigen Tagen trinkt sie aus der Brust nur noch die
Vormilch.
Anschließend dreht sie den Kopf weg und fängt zu schreien an.
Die
Flasche lehnt
sie nach einigen Schlucken ebenfalls ab. Wir sind der Meinung,
dass sie trotzdem
noch Hunger hat. Sie wiegt jetzt etwa 6570 g bei einer
Größe
von 62 cm. Unser Arzt konnte keine Krankheit feststellen.
Können
Sie uns vielleicht sagen, ob wir ihr etwas anderes zum essen geben
sollen oder
ob ein anderer Grund für ihre Nahrungsverweigerung vorliegt.
Bitte überprüfen Sie möglichst
genau, wieviel Ihr Kind innerhalb von 24 Stunden
insgesamt trinkt. Dies kann durch vorübergehendes
Abpumpen der Muttermilch oder
durch genaues Wiegen des Kindes vor und
nach jeder Mahlzeit erfolgen. Die
Gesamt-Tagestrinkmenge sollte nicht wesentlich
unter 800 ml liegen. Die
Gewichtszunahme des Kindes liegt normalerweise
bei etwa 150 g pro Woche in
diesem Alter. Sollte die Prüfung
einen echten Mangel bei der
Nahrungsaufnahme ergeben, dann lassen
Sie bitte Ihr Kind ärztlich
untersuchen. Eine plötzliche echte
Nahrungsverweigerung ist in der Regel
Anzeichen für eine Erkrankung. HA-Milch
hat im übrigen einen nicht so guten
Geschmack wie die "Normal-Milch-Nahrungen".Ein
entsprechender Wechsel kann
sinnvoll sein.

Bei
unserem Sohn (13 Monate) ist heute Pseude Krupp festgestellt worden.
Unser Kinderarzt
hat mir Notfall-Zäpfchen (kortisonhaltig) verschrieben, die
ich auch direkt
einsetzen musste. Als Therapie hat er Inhalation in seiner
Praxis vorgeschlagen,
die aber für unseren Sohn zu einer Qual geworden ist,
da er nur
weint und schreit. Ist es nicht ratsam zusätzlich/ausschließlich
eine medikamentöse
Behandlung hinzuzuziehen?
Beide Therapieformen ergänzen sich
im Bedarfsfall. Bei dem häufig in der Nacht
auftretenden Pseudokrupp sind die Verwendung
eines Notfallzäpfchens und die
Beruhigung des Kindes an frischer Luft
meist ausreichend. Oft ist am nächsten
Tag nichts mehr von der Symptomatik übrig,
und dann sind auch keine weiteren
Behandlungen mehr nötig. Anders,
wenn in schweren Fällen die genannten Maßnahmen
nicht zum Erfolg führen: dann ist
die Inhalationsbehandlung mit einem speziellen
Medikament (einer adrenalinhaltigen oder
cortisonhaltigen Lösung) das Mittel der
Wahl, um die akute Atemnot zu bekämpfen.
Ein kortisonhaltiges Zäpfchen wird
zusätzlich gegeben. Das Schreien
des Kindes ist in *diesen* Fällen kein
Hinderungsgrund; man muß es für
die wenigen Minuten in Kauf nehmen.

Hallo,
ich bin neun Monate alt und habe das Sitzen für mich entdeckt.
Das Problem hierbei
ist, dass ich mich manchmal beim Schlafen hinsetze
und dann im Sitzen
weiterschläft. Ich schlafe dann mit Mund und Nase auf
der Bettdecke.
Meine Eltern machen
sich deswegen natürlich gleich wieder Sorgen und
möchten wissen.
ob:
1. das zu Rückenproblemen
führen kann?
2. das zur Erstickung
führen kann?
3. Gibt es Ursachen
für solches Verhalten?
4. Sollte man was
dagegen tun (Schlafsack festbinden?)?
Sitzen ist ja schön, aber das Schlafen
macht im Liegen viel mehr Spaß. Kannst Du
glauben! Aber schlimm ist das nicht, wenn
Du im Sitzen einschläfst. Du kannst
Deine Eltern beruhigen, denn Dein Rücken
wird dadurch nicht geschädigt, und
ersticken wirst Du dabei auch nicht. Du
gehörst offensichtlich zu den
Exemplaren, die bis zum *Umfallen* spielen
müssen. Bitte Deine Eltern, Dich im
Schlaf nochmal richtig schön hinzulegen,
mit Kuscheltier und so. Festbinden
finde ich garnicht gut; Du sicher auch
nicht.
Tschüss!

Unser
kleiner Sohn (7 1/2 Monate) ist vielfach unzufrieden und jammert.
Er hatte die Koliken.
Das ganze war aber nicht von heute auf morgen
vorbei. Er ist sehr
unruhig. Bis jetzt haben wir ihn immer abzulenken
versucht. (rumtragen,
spielen usw.)Jetzt geht mir aber langsam die Luft
aus und ich habe
angefangen ihn einfach nur zu halten wenn er weint. Da
wehrt er sich grausam,
will von mir weg, schaut mich nicht an...
manchmal schläft
er dann ein. tu ich ihm mit dieser Methode etwas an ?
Sie werden bemerkt haben, daß hinter
dem Verhalten Ihres Söhnchens
bereits ein sehr deutlicher eigener Wille
erkennbar ist, der aber noch
nicht "vernünftig" ausgeformt ist.
So kann es bereits zu sehr
nachhaltigen "Machtkämpfen" zwischen
Ihnen kommen, die nicht immer durch
Nachgiebigkeit oder Zuwendung zu beenden
sind. Es ist sehr schwierig
hier ein allgemein erfolgreiches Konzept
anzubieten. Grundsätzlich muß
das Kind lernen, daß die Regeln
des täglichen Familienlebens von den
Eltern bestimmt werden und dies mit einer
liebevollen Konsequenz
erfolgt. Kinder sollen nicht nur, sondern
wollen auch ihre Schranken
kennen lernen, selbst,wennn dies manchmal
nicht so aussieht.

Unsere
Tochter ist knapp acht Monate alt und wurde gestern gegen Diphterie,
Keuchhusten,
Tetanus, Hib und Polio geimpft. Es war eine Auffrischungsimpung
nach der ersten
vor ca. vier Monaten. Sowohl damals, als auch jetzt
reagierte
sie darauf mit hohem (bis 39,8) Fieber, das zwar sank, aber auch
am zweiten
Tag noch anhielt.
Unsere Ärztin
sagt: Das ist zwar selten, seit es den neuen Impfstoff gibt,
aber kein
Grund zur Sorge.
Wir fragen
uns aber totzdem, was das Fieber zu bedeuten hat. Außerdem haben
wir Angst
vor den möglichen Schädigungen durch Impfungen, vor denen immer
wieder gewarnt
wird. Was sind die Symptome für eine solche Schädigung und
wie kommt
es dazu?
Viele unserer
Freunde lassen ihre Kinder gar nicht impfen. Uns war das zu
riskant, aber
nun sind auch wir verunsichert. Sollten wir auf weitere
Impfungen
zunächst verzichten, wenn unsere Tochter derart heftig reagiert?
Fieberhafte Temperaturen
nach dieser Impfung sind bei den modernen
Kombinationsimpfstoffen in der Tat sehr viel seltener, als bei früheren
Impfstoffen, kommen aber eben bei etwa 5% der Impflinge dennoch vor.
Dieses "Impffieber" ist eine Impfreaktion und keine Erkrankung, d.h.ein
Zeichen für die akive Auseinandersetzung mit der Impfung. Echte
Impfkomplikationen, z.B. solche des Nervensystems, sind extrem selten
(1:4 Millionen Impfungen).
Ihre Häufigkeit steht in keinem Verhältnis zu den schweren
Komplikationen, welche durch die vermiedenen Erkrankungen verursacht
werden können. Wer, wie ich in jungen Jahren, selbst viele schwerste
Erkrankungen und auch Todesfälle durch Masern, Keuchhusten,
Hämophilusinfektionen usw. erleben mußte, zweifelt nicht einen
Augenblick an der Notwendigkeit dieser bewährten Impfungen.
Bei Ihrem Kinde würde ich bei den nächsten Impfungen empfehlen,
schon
prophylaktisch am Impftag ein Fieberzäpfchen zu verabreichen.
Auf meiner Homepage können Sie unter "Tips"- "Alles über Impfungen"
weitere Antworten auf kritische Fragen finden.

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