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Die Ärzte in der Testregion Flensburg
werden bis auf Weiteresdie freiwilligen Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK)
nicht mehr testen. Grund ist
mangelnde Praxistauglichkeit der bisherigen Konzepte. Unklar sei beim
Notfalldatensatz zudem die Haftung: So verantworte der Kollege, der die
Notfalldaten zuletzt geändert hat, deren Richtigkeit. Das werde
spätestens nach dem ersten Haftungsprozess kein Kollege machen, weil er
im Zweifelsfall die alten Daten gar nicht prüfen könne. Ärztezeitung
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Niederlande:
Deutlich mehr Sterbehilfe-Anträge
Den Haag In den
Niederlanden sind 2007 deutlich mehr Anträge auf Sterbehilfe
registriert worden als im Jahr zuvor. Nach Angaben der gesetzlichen
Regionalausschüsse zur Überprüfung von Sterbehilfe wurden zuletzt 2.120
Fälle von Lebensbeendigung auf
Die Angst vor der sog. Tötung "auf Verlangen" geht um in Holland.
Eine Scheckkarte und immer
mehr Niederländer haben sie in der Tasche: Die "Credo Card". Der Inhaber der von der katholischen Kirche
ausgegebenen Karte macht damit klar: Ich will keine Sterbehilfe.
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Ayurveda-Produkte, die über das Internet vertrieben werden, enthalten
häufig bedenkliche Mengen von Quecksilber, Blei und Arsen. Zu diesem
Ergebnis kommt eine Analyse von US-Medizinern im US-amerikanischen
Ärzteblatt (JAMA 2008; 300: [mehr]
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Qualitätsmanagement
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"Wenn das in den Praxen
genauso läuft wie in der Wirtschaft: arme Ärzte. Von Kai-Zen über Total
Quality Management (TQM) zur Iso 900x ist das Gute auf der Strecke
geblieben, die Zertifizierungsmafia (allen voran der TÜV)
verdient sich eine goldene Nase, Unternehmungsberatern blitzen
die Dollarzeichen aus den Augen und im Betrieb beginnt überflüssiger Papierkrieg mit
Verfahrensanweisungen und Powerpoint- Präsentationen mit vielen Pfeilen
und Kästchen. Wenn dann das teuer
bezahlte ISO-Logo verliehen wird, wird meist so weiter gemacht wie
vorher. Nur die Kassen sind ein wenig leerer." Statement von Dieterle /Forum kidmed.
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.Gesundheitspolitik
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Die Altersgrenze
von 68 Jahren für Vertragsärzte soll zum 1. Oktober fallen. Darauf haben sich die Regierungsfraktionen von
CDU/CSU und SPD verständigt.
Danach soll die
entsprechende Regelung mit dem
GKV-Organisationsweiterentwicklungsgesetz fallen. Dieses Gesetz soll am
1. Januar 2009 in Kraft treten.Aber auch für Ärzte des Jahrgangs 1940,
die bereits vor dem 1. Oktober 68 Jahre alt geworden sind, sieht die große
Koalition eine Übergangsregelung vor, sofern das
Nachbesetzungsverfahren noch nicht zu einem Praxisnachfolger geführt
hat. Dies soll auch für Fortführung des Vertragsarztsitzes nach
Paragraf 103 Absatz 4a Satz 2 gelten (Übernahme des Vertragsarztsitzes
durch ein MVZ).
"Auch diesen Ärzten
soll im Sinne einer möglichst weit reichenden Aufhebung der
Altersgrenze das Recht gegeben werden, über die Altersgrenze von 68
Jahren hinaus tätig zu sein", heißt es. So können Ärzte, deren
Zulassung zum 30. September endet, am 1. Oktober gegenüber dem
Ausschuss die Fortsetzung ihrer Tätigkeit erklären. Und: Ärzte, die
ihre Praxis bereits an einen Nachfolger übergeben haben, können einen
Antrag auf erneute Zulassung stellen.
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Rambo-Verhalten der Kliniken
nervt Ärzte
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Der
Streit zwischen niedergelassenen Ärzten in Bremen und dem Bremer
Klinikverbund Gesundheit Nord um die ambulante Versorgung an der
Weser spitzt sich weiter zu.
Die
Bremer Obleute, ein beratendes Gremium der KV aus den Spitzen der
Berufsverbände, haben gegen den Klinikverbund protestiert – gemeinsam
und schriftlich.
Auslöser der Kontroverse sind die insgesamt 18 Anträge von Gesundheit
Nord auf ambulante Behandlung von Patienten nach Paragraf 116b SGB V.
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Augenärzte:
Kritik an neuer Kinder-Vorsorgeuntersuchung U7a
Donnerstag,
4. September 2008
Berlin
Die Ausgestaltung der neuen Früherkennungsuntersuchung U7a kritisiert
der Berufsverband der Augenärzte (BVA). Ohne eine augenärztliche
Untersuchung im Alter von circa drei Jahren bestünde die Gefahr,
behandlungsbedürftige Kinder nicht zu erkennen, so dass diese keine
volle Sehkraft erlangten, sagte der Verbandsvorsitzende Bernd Bertram.
Der
Gemeinsame Bundesausschuss hat bei der Ausgestaltung der neuen
Vorsorgeuntersuchung einen Sehcheck bei Kindern zwischen dem 34. und
36. Monat durch Haus- und Kinderärzte vorgesehen. Damit hat er sich der
Auffassung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen (IQWIG) widersetzt. Dieses hat ein Sehscreening für
Kinder vor der Einschulung gänzlich abgelehnt.
Krankheiten
wie eine Anisometropie, ein Unterschied in der Brechkraft der Augen,
könnten jedoch nur Augenärzte rechtzeitig erkennen und behandeln,
argumentiert der BVA. Einen flächendeckenden Sehtest durch Augenärzte
im Rahmen der U7a hat der Bundesausschuss aus Kostengründen aber dennoch
nicht vorgesehen. © hil/aerzteblatt.de
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"Erleichtert" zeigte sich
der BVKJ über die Regelung zu
Hausarztverträgen, die der Bundestag vergangene Woche beschlossen hat.
"Auf Intervention des BVKJ" sei festgelegt worden, dass die
direkte Inanspruchnahme eines Kinderarztes auch dann möglich ist, wenn
sich Eltern bei einem Allgemeinarzt eingeschrieben haben.
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"Aktion:
Stoppt die e-Card"
Datenschützer, Patienten-
und Ärzteverbände schlossen sich zu einem bundesweiten Bündnis gegen
das Projekt "elektronische Gesundheitskarte" zusammen. Die
flächendeckende Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in
Deutschland soll nach den Plänen der Bundesregierung und der
Betreiberorganisation gematik zum 1. April 2008 beginnen, trotz
massiver, sachlich begründeter Kritik an diesem Mammutprojekt und eines
klar ablehnenden Beschlusses des Deutschen Ärztetages 2007. Um dies zu
verhindern, haben sich Bürgerrechtsorganisationen, Datenschützer,
Patienten und Ärzteverbände zum Bündnis "Aktion: Stoppt die
e-Card" zusammengeschlossen.
http://www.die-krankheitskarte.de
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"Was sich nach einem
Aprilscherz anhört, meint die gematik tatsächlich ernst", sagte
der Sprecher des Chaos Computer Club (CCC), Dirk Engling. "Es werden neue riesige
Datenberge angehäuft, ohne dass das Sicherheitskonzept zum Zugriff auf
die medizinischen Daten bisher erprobt wurde. Ein Feldtest des
Kommunikationssystems konnte aufgrund der fehlenden Ausschreibung gar
nicht erfolgen. Jede Softwareklitsche leistet da bessere Arbeit, obwohl
diese nicht über ein Milliardenbudget verfügen."
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TK zahlt Impfung
gegen Rotaviren
NEU-ISENBURG (eb). Auch die
Techniker Kasse übernimmt jetzt die Kosten der Impfung gegen Rotaviren
für Säuglinge ab der 7. Lebenswoche.
Bisher gehört diese Impfung
nicht zu den Standardleistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung.
Einige Kassen übernehmen die Kosten für die Impfung - sie belaufen sich
auf rund 180 Euro - inzwischen vollständig, andere übernehmen sie zum
Teil. Die Sächsische Impfkommission hat die Impfung seit Anfang des
Jahres für alle Säuglinge empfohlen.
Einen genauen Überblick,
welche Kassen derzeit die Kosten für eine Rotavirus-Impfung unter
welchen Bedingungen übernehmen: www.impfkontrolle.de
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Eigene Publikationen
Der 'besondere Fall'
Merk-Würdiges
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Elektronisches Rezept
Schlechte Karten
Die Praxis ist tot ?
Quo vadis pädiatrie?
Aus für die
Kinderheilkunde?
Pädiatrie light
Lotsen
oder rezeptierende Heilgehilfen?
Stasi im
Gesundheitswesen der DDR
SIDS: Fakt oder
Fiktion?
Hat Recht, wer heilt?
Die Jünger
Steiners
Abwege der Statistik
Alles Ulla oder was..?
Die funktionellen
Kindertherapien
Arztbriefe
online, und was noch?
Praxisnetze-Zukunft
oder Etikettenschwindel
DDR-Polikliniken
"wiederentdeckt"
Anonyme
Entbindung, Patientenpass und andere Mißgeburten
Die Wacht am Rhein.
Pisa und die deutsche
Armut
Auf nach Skandinavien?
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