Wenn ein Kind
Beschwerden beim Atmen hat, können zahlreiche Ursache dahinterstecken.
Häufig steckt eine Erkältung, Bronchitis oder eine andere Atemwegserkrankung
wie Asthma, Krupphusten oder Lungenentzündung dahinter. Aber auch
Insektenstiche, verschluckte Gegenstände können eine akute Atemnot
hervorrufen. Im Kleinkindalter halten manche Kinder vor Schmerz, Zorn oder
Wut den Atem an (respiratorische Affektkrämpfe). Bei älteren
Kindern können Angstzustände eine panikartige Atemnot auslösen.
Ein Pseudokrupp stellt sozusagen
eine Sonderform kindlicher Atemnot dar.
Ursache ist meist ein Virusinfekt
der Luftwege, der zu einer Entzündung im Kehlkopfbereich führt.
Diese Entzündung kann zu einer verengenden Schwellung unterhalb der
Stimmbänder führen, was eine für Kind und Eltern beängstigende
Atemnot zur Folge hat.
Typisch sind ein "bellender"
Husten und das hörbare "Ziehen" während der Einatmung (im Gegensatz
dazu ist bei einem Asthmaanfall die Atmung während der Ausatmung erschwert).
Die Atemnot kann erhebliche
Grade erreichen, führt aber nicht zur Erstickung.
Manche Kinder entwickeln
eine Neigung zu solchen Krupp-Anfällen.
Was kann man tun?
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Nehmen Sie das Kind auf den
Arm und versuchen Sie es zu beruhigen.
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Gehen Sie an das offene Fenster.
Kalte Luft entkrampft und beruhigt die Atmung.
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Bei anhaltender Atemnot hilft
alternativ die Einatmung von Wasserdampf. Lassen Sie im Bad heißes
Wasser in die Wanne laufen, bis reichlich Dampf in der Luft ist. Setzen
Sie sich mit dem Kind zusammen in das Bad.
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Sollten Sie ein Prednison-Zäpfchen
zur Hand haben (z.B. Rectodelt 100), dann führen Sie dies ein.
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Bei weiter bestehender Atemnot
muß gegebenenfalls der Arzt aufgesucht werden, da die Inhalation
mit einer Speziallösung (Adrenalin) nötig sein kann.
Im allgemeinen ist der Zustand
nach einigen Stunden überwunden.
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