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Erstickungsanfall-Verschlucken

     
    Eine plötzliche Atemnot innerhalb weniger Sekunden aus dem Spiel heraus 
    ist meistens auf das Verschlucken eines Fremdkörpers (Aspiration) zurückzu-
    führen. (Häufig kleine Plastikbausteine, Inhalte der Überraschungseier, 
    Nüsse u.ä.)
    Ist der Fremdkörperin die Atemwege gelangt, so kommt es zwangsläufig 
    zu einem starken Hustenreiz, pfeifenden Atemgeräuschen, Erstickungsangst
    und evtl. Blauverfärbung.
    Bei größeren Fremdkörpern kann es zum Atemstillstand und Tod kommen. 
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    Erste Hilfe:
    Säugling sofort mit dem Gesicht nach unten auf Hand und Unterarm legen.
    Mit dem Daumenballen der anderen Hand werden 4-6 kräftige Schläge auf 
    den Rücken zwischen den Schulterblättern durchgeführt. Kleinkinder werden 
    entsprechend behandelt, in dem das Kind mit Kopf und Gesicht nach unten 
    über das Knie gelegt wird. Wenn Erfolg ausbleibt, zusätzlich kräftige Kom-
    pression der unteren Brustbeinhälfte, wie bei einer Herzmassage.
    Auch wenn ein weniger dramatisches Verschlucken vorliegt, sollte bei 
    anhaltendem Husten auf jeden Fall der Arzt zu Rate gezogen werden. Bei 
    der Aspiration kleinerer Fremdkörper kann der Husten sogar wieder nach-
    lassen, obwohl das Teil noch in einem Bronchus liegt. Es besteht dann die 
    Gefahr einer chronischen Bronchien-Schädigung. 
    Klinikeinweisung in jedem Fall erforderlich!
    Häufig gelangt der Fremdkörper jedoch nicht in die Atemwege, sondern 
    in die Speiseröhre.
    Typisches Beispiel ist der verschluckte Bonbon. Wesentlicher Unterschied 
    ist, daß nach Überwinden des anfänglichen Hustens, die Atmung frei bleibt 
    und nur ein Schmerz hinter dem Brustbein oder im Halsangegeben wird. 
    Obwohl dieses Geschehen weniger bedrohlich ist, sollte ärztliche Hilfe 
    umgehend gesucht werden. 


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    Asthmaanfall: 
    Versuchen Sie, das Kind zu beruhigen. Es sollte sich hinsetzen und ganz bewusst bei frischer Luft ein- und ausatmen. Falls Sie alleine unterwegs sind, scheuen Sie sich nicht, Menschen ansprechen, die Sie zum nächstgelegenen Arzt begleiten oder den Rettungsdienst rufen.Halten Sie zusätzlich zu den Dauermedikamenten immer ein inhalierbares Notfallmedikament bereit (Dosieraerosol), das während eines Anfalls schnell die verengten Bronchien erweitert. Indem das Kind seinen Körper durch gute Beobachtung besser kennen lernt, kann ein Anfall oftmals schon im voraus bemerkt werden. Nehmen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind an einer Asthmaschulung teil.


    Ertrinken:
    • Bei Atemstillstand sofort mit Mund-zu-Nase-Beatmung beginnen, am besten schon während der Bergung im Wasser.
    • Bei Herzstillstand gleichzeitiger Beginn der Herzmassage.
    • Verlassen Sie das Kind nicht, sondern lassen Sie durch eine zweite Person den Notarzt verständigen: NOTRUF 112
    • Schneller Transport ins Krankenhaus.
    Was nicht tun?
    • Versuchen Sie nicht, Wasser aus Lungen oder Magen zu wentfernen, z.B. durch Ausschütteln. Das kostet nur Zeit und gefährdet das Kind.


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