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Erbrechen
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Die Ursachen kindlichen Erbrechens sind sehr unterschiedlich. Das Kind hat zu viel durcheinander gegessen, ein zu kaltes Getränk zu sich genommen oder sich mit einem schlechten Lebensmittel den Magen verdorben. Auch ein aufregendes Erlebnis kann der Auslöser sein. Hat das Kind zusätzlich Fieber, Husten oder Schnupfen steckt häufig eine Infektionserkrankung dahinter. Wird das Erbrechen von Fieber und Durchfall begleitet, könnte es sich um eine Magen-Darm-Infektion handeln. Treten zusätzlich noch starke Schmerzen im Unterbauch auf, ist vielleicht eine Blinddarmentzündung, ein Darmverschluss oder ein eingeklemmter Bruch die Ursache. Erbricht ein Säugling in den ersten Lebenswochen kurz nach der Mahlzeit regelmäßig im hohen Bogen, dann steckt nicht selten eine Verengung des Darmausganges (Pylorusstenose) dahinter.

Der Arzt sollte auf jeden Fall aufgesucht werden, wenn:

  • das Kind auch nach 6 Stunden weiter erbricht
  • zusätzlich zum erbrechen Durchfall und/oder Fieber auftreten
  • zusätzlich starke Bauchschmerzen auftreten
  • das Kind apathisch - schläfrig wirkt
  • dem Erbrechen ein Unfall vorangegangen ist
Was kann man bei Erbrechen tun?
    Erbricht ein Kind im Liegen, sollte man den Mund auswischen und das Kind anschließend  hochnehmen. Die Eltern sollten dem Kind ihre Hand oder einen kühlen Waschlappen auf die Stirn legen, das nimmt dem Kind das Schwindelgefühl und die Übelkeit. Wegen des üblen Geschmacks spült man den Mund aus.  
    Da der Magen gereizt ist, darf das Kind in den nächsten Stunden keine Nahrung (höchstens etwas trockenen Zwieback) zu sich nehmen. Häufig und in kleinen Portionen etwas Kaltes zu trinken anbieten. Am besten ist eine Mischung aus 2/3 Tee und 1/3 Kirschsaft; zusätzlich 10 Teelöffel Traubenzucker auf 100 ml der Mischung.