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Vermeidbare Hörschäden

 Hörsschäden im Kindes- und Jugendalter haben eine zunehmende Bedeutung. Besuche von Diskos und die Benutzung von Kopfhörern führen bereits zu schweren Belastungen des Innenohres. Aber auch die scheinbar harmlosen Spielzeugpistolen, die mit sogenannten Amorces geladen werden, sind für das Gehör keineswegs unbedenklich.

Nach Untersuchungen an der Universität Gießen soll der Spitzenschalldruck beim Abfeuern dieser Knallpistolen höher sein als beim Schießen mit dem von der Bundeswehr benutzten Gewehr G3 oder der Pistole P1. Dieses überraschende Ergebnis kam bei einer vergleichenden Untersuchung von fünf zufällig ausgesuchten Spielzeugpistolen zustande.

Die Spitzenschalldrucke der untersuchten Spielzeugpistolen lag bei 170 - 190 Dezibel. Das G3-Gewehr hatte Höchstwerte von 170 db. Selbst bei einem Abstand von 50 Zentimetern zum Ohr wurden noch Schalldrücke von 160 db gemessen.
Bei diesen Spitzenwerten drohen ernst zu nehmende und bleibende Hörschäden als Folge des Knalltraumas.

Besondere Gefährdungen ergeben sich natürlich zu Silvester durch Knallkörper.
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Wen man die  Lärmbelastungen durch Diskos, Großveranstaltungen, Partys und dergleichen  hinzunimmt, ergibt sich ein bedenkliches Bild: Fachleute kommen zu dem Urteil, daß ein nicht kleiner Teil der heute jungen Generation mit bereits deutlichen Einschränkungen der Hörfähigkeit erwachsen wird. Das heißt  unter Umständen eingeschränkte Beufstauglichkeit. 
Einzige Hilfe: bei Hörstörungen nach Knall- und Lärmtrauma sofort zum HNO-Arzt.
Stationäre Behandlung ist meist notwendig !