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        Ecstasy

Ecstasy, auch Adam, XTC oder Emphaty genannt, ist eine synthetische Substanz, die 1986  in die Liste der verbotenen Drogen aufgenommen wurde. Auch der Besitz oder Erwerb für den persönlichen Konsum ist strafbar.
Die Droge hat zwei Wirkungskomponenten: Sinnestäuschende und bewußtseins- verändernde Wirkungen gehen einher mit aufputschenden Effekten. Besonders undurchsichtig werden die Wirkungen dadurch, daß Pillen unterschiedlicher Zusammensetzung auf dem illegalen Markt angeboten werden. Der Konsum steigt seit einigen Jahren sprunghaft an, vor allem in Verbin- dung mit der Techno- und Housekultur-Szene.

Die akute Drogenwirkung ist gekennzeichnet durch Beeinflussung der Wahrnehmung und Gefühlswelt. Es kommt darüber hinaus zu massiven Beeinträchtigungen von Körperfunktionen. Symptome wie Schwitzen, Kieferkrämpfe, Muskelzittern, Mundtrockenheit, Schwindel und Brechreiz können auftreten. Die Wirkung setzt 20-80 Minuten nach der Einnahme ein und hält etwa vier Stunden an. Blutdruck und Körpertemperatur steigen an.
Nach Abklingen der Drogenwirkung sind die Konsumenten erschöpft, klagen häufig über Kopfschmerzen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen und Gedächtnisstörungen.

Es gibt ferner Studien, die belegen, daß auch ernst zu nehmende Langzeitfolgen auftreten. wie z.B. Leber-, Nieren- und Hirnschäden. Daneben wir das Auftreten echter psychischer Erkrankungen beobachtet.

Ein besonderes Risiko ist dadurch gegeben, daß zu den toxischen Wirkungen von Ecstasy die szenentypischen Begleitumstände kommen. Zu der bereits durch die Droge erhöhte Körper- temperatur kommen weitere Wasserverluste durch exzessives Tanzen. Die Kombination mit Alkohol tut das ihre. Warnsignale des Körpers werden durch die Droge unterdrückt, ein Kreislaufkollaps ist nicht selten die Folge. Allein 1995 kamen 15 Personen durch Ecstasy ums Leben. Unterschiedliche Drogenmischungen steigern das Risikopotential. 

Im Gegensatz zu verbreiteten Ansichten unter den Konsumenten hat die Droge ein nicht zu unterschätzendes Suchtpotential. Es kommt zu einer deutlichen psychischen Anbhängigkeit und bei regelmäßigem Genuß auch zur Dosissteigerung.

Was ist zu tun, wenn Kinder oder Jugendlliche im Verdacht stehen, Ecstasy zu nehmen ?
Erschöpfungserscheinungen, Nierenschmerzen, Appetitverlust, depressive Verstimmungen und Angstzustände können Hinweise auf einen vorangegangenen Drogenkonsum sein. 

  • Hilfe bei anderen (Kinder- Jugendarzt, Drogenberatung) suchen und Hintergründe klären.
  • Den Drogengebrauch ansprechen und über Risiken aufklären.
  • Klare Stellung gegen Drogen beziehen.
  • Keine Verurteilung, Beschimpfung oder Zurückweisung des Jugendlichen.
  • Im vertrauensvollen Gespräch bleiben.
  • Beratung und Kontakte

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