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Der Begriff "Allergie" sorgt immer wieder für Verwirrung. Was ist eine Allergie? Wann ist zum Beispiel eine Testung sinnvoll und wann ist sie unsinnig? Die Bezeichnung
"Allergie"
wird landäufig als Sammelbegriff für allergische Erkrankungen
schlechthin verstanden, also zum Beispiel Asthma bronchiale, Heuschnupfen,
Neurodermitis Nahrungsmittelallergie u.a. Diesen Erkrankungen gemeinsam
ist ein "andersartiges Reagieren" , eine falsche Reaktion des Organismus
auf unterschiedliche Reize. Voraussetzung für eine solche andersartige
und "überzogene" Reaktionsart des Körpers ist zunächst eine
individuelle, innere, oft angeborenen Bereitschaft dazu. Nur dann können
äußere Faktoren die körperlichen Reaktionen in dieser Art
beeinflussen.
Man muß jedoch
wissen, daß in vielen Fällen auch bei nachweislich allergischer
Reaktionsbereitschaft
krankhafte Veränderungen ausbleiben. Man spricht dann von einer "Sensibilisierung"
des
betreffenden Menschen gegen bestimmte Stoffe, ohne daß dies von krankhafter
Bedeutung ist. Eine Sensibilisierung gegen eine Substanz ist also
grundsätzlich etwas Erworbenes.
Um eine beweisende
Sicherheit für die krankmachende Ursache eines Stoffes zu haben, muß
unter Umständen ein sogenannter "Provokationstest" durchgeführt
werden. Speziell bei den oft sehr komplexen Nahrungsmittel-Allergien bleibt
oft nur der schwierige Weg, durch das "Weglassen" und "Wieder-Zulassen"
einzelner Nahrungsbestandteile Aufschluß über die Entstehung
der Krankheit zu bekommen.
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