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Autismus 

Vorbemerkung: Der Begriff "Autismus" stammt von Eugen Bleuler (1911) und galt ihm als ein typisches Symptom für die Schizophrenie. Beim Autismus werden - wenigstens - zwei Haupttypen unterschieden. 
  • Das Kanner-Syndrom (1943) mit den Merkmalen:  hochgradige  Abkapselung aus der Umwelt,  ängstlich-zwanghaftes Bedürfnis nach Gleicherhaltung der Umwelt,  Stoerungen der Intelligenzentwicklung, Stoerungen der Sprachentwicklung. 
  • Das Asperger-Syndrom (1944) mit den Merkmalen:  gute bis überdurchschnittliche Intelligenz, eine weniger hochgradige Beziehungsstoerung, frühzeitige Sprachentwicklung, grosser Wortschatz und originelle Wortschöpfungen,die Fähigkeit zu abstrahieren und  logisch zu denken,  oft übermässige und intensive Sonderinteressen, qualitativ andere Emotionalität und ein disharmonisches Gemüt,  Gefahr, durch absonderliches Verhalten, insbesondere durch überschiessende Aggressionen und unangemessenes Verhalten in Isolation zu geraten.
Es zeigte sich im Laufe der Zeit sehr bald, daß Leo Kanner offenbar die schweren Formen mit einer niedrigen Intelligenz beschrieben hatte,  Asperger dagegen die leichteren Formen mit einer normalen oder gar übernormalen Intelligenz als  autistische Psychopathie  zusammengefasst hat.


Die Website von J. Blackburn ist eine gute Möglichkeit, die Problematik autistischer Störungen auch Lesern ohne psychiatrische Vorkenntnisse näher zu bringen. Es wird deshalb dankend von der Erlaubnis Gebrauch gemacht, diese Site wiederzugeben.
Weitere Links:
Autismus (Wikipedia)
Erfahrungsberichte und Adressen
Rheinsche Klinik Viersen
Selbsthilfegruppe Autismus
Hilfe für das autistische Kind
Selbsthilfe Asperger Syndrom
Internationales Webportal Autismus
"Autismus und Computer"

Übersetzung: D. Alpen, U. Ehlert, K. Gottschewski. Erlaubnis zur Weitergabe in unveränderter Form erteilt. Mein Deutsch ist sehr schlecht.

                          Autismus ?     Was ist das ...?
  von J. Blackburn


   Autismus ist eine Entwicklungsstörung des Gehirns, ähnlich einer Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie),
   einer geistigen Behinderung oder Aufmerksamkeits-störung. Autismus ist keine Form einer geistigen Behinderung,
   und obwohl viele autistische Leute äußerlich in ihrer Leistungsfähigkeit zurückgeblieben wirken, sind sie doch
   häufig ziemlich intelligent. Nach Angaben der amerikanischen Autismusgesellschaft tritt Autismus bei ungefähr 15
   von 10.000 Personen auf und haben annähernd 400.000 Leute in den USA eine Form von Autismus¹. Überträgt
   man diese Angaben auf deutsche Verhältnisse, so ergibt sich eine Zahl von über 120.000 Bundesbürgern, die
   irgendeine Form von Autismus haben. 

   Das Wort Autismus kann sich auf mehrere ähnliche Behinderungen beziehen und umschließt die Autistische
   Störung, das Asperger Syndrom und „typischen" Autismus (eine Art der nicht näher bezeichneten Tief-greifenden
   Entwicklungsstörung). Obwohl einige Unterschiede zwischen diesen Behinderungen bestehen, sind sie doch recht
   ähnlich, und die von ihnen Betroffenen erleben viele identische Schwierigkeiten in ihrem Leben.

    Wie ist es für Betroffene, Autismus zu haben ?Die Symptome von Autismus können sich von einer Person zur
   nächsten stark unterscheiden. Autismus wird als eine Spektrums-Behinderung beschrieben, da er in
   unterschiedlich starker Ausprägung eine breite Palette verschiedener Zustände umfaßt, ähnlich den Farben eines
   Regenbogens. Außerdem können manche Menschen von einem Symptom, andere stärker von einem anderen
   Symptom betroffen sein. Einige Symptome können sich unterschiedlich manifestieren. 
   Verarbeitung von Sinneseindrücken:

   Autistische Menschen neigen dazu, ungewöhnliche Sinneserfahrungen zu haben. Diese Erfahrungen können
   Überempfindlichkeiten einzelner Sinnesbereiche umfassen, Unterempfindlichkeiten und/oder Schwierig-keiten,
   aufgenommene Reize sinnvoll zu interpretieren („Agnosie"). Die Sinneserfahrungen umfassen keine
   Halluzinationen; autistische Personen haben Wahrnehmungen auf der Basis realer Ereignisse, ebenso wie
   „normale" Menschen, allerdings kann sich die Wahrnehmung unterschiedlich anfühlen oder anhören, oder der
   autistische Mensch kann Schwierigkeiten mit der Interpretation der Wahrnehmung haben. Es gibt wohl keine zwei
   autistischen Personen, bei denen die Art der Wahr-nehmungsprobleme exakt gleich ist. 

   Beispielsweise ist es für eine autistische Person nicht ungewöhnlich, Berührungen zu vermeiden. Dies liegt
   normalerweise an einer Überempfindlichkeit des Tastsinnes - eine für die meisten Leute leichte Berührung kann
   einigen autistischen Menschen Schmerzen bereiten oder sie in einen Schockzustand versetzen. Andere werden
   durch eine Berührung verwirrt, als Folge von Schwierigkeiten der Reizinterpretation oder beeinträchtigter
   Reizweiterleitung zum Gehirn. Ein weiteres, nicht unübliches Muster ist das Wahrnehmen in umgekehrter Intensität
   zum Ursprungsreiz, so daß eine leichte Berührung sich anfühlen mag wie ein elektrischer Schlag, aber fester Druck
   kein Problem darstellt. Einige autistische Personen können schmerzunempfindlich sein und eventuelle
   Verletzungen nicht registrieren. 

   Der Gehörsinn kann ebenfalls übersensibel sein, so daß autistischen Personen Geräusche wehtun, die andere
   nicht weiter stören. Viele autistische Menschen haben Schwierigkeiten zu verstehen, was man ihnen sagt, da die
   Verarbeitung von auditiven Reizen Probleme bereitet. 

   Auch das Sehvermögen kann betroffen sein. Einige autistische Leute sind prosopagnosisch („gesichtsblind"), sie
   haben also Schwierigkeiten, Leute zu erkennen. Das heißt, jemanden erkennen zu lernen ist schwierig, das
   Wiedererkennen kann lange dauern, Gesichter werden eher analysiert denn automatisch erkannt, und viele
   normale Reaktionen beim Sehen eines Gesichtes können fehlen. Die genauen Auswirkungen und Ausmaße
   können sich bei verschiedenen Leuten unterscheiden. Andere autistische Personen können Schmerzen bei hellem
   oder in bestimmten Frequenzen flackerndem oder pulsierendem Licht empfinden. 

   Eine verbreitete Auswirkung dieser Überempfindlichkeiten ist, daß autistische Menschen durch beständige
   Reizeinwirkungen auf niedrigem Niveau leicht überreizt werden. Dies kann auch durch zu viel emotionale oder
   soziale Stimulation verursacht werden. Autistische Personen können bereits in Situationen überlastet sein, die
   nichtbehinderte Menschen nicht als störend (oder sogar als unterhaltsam) empfinden würden. In
   Überlastungs-zuständen haben autistische Leute Konzentrationsprobleme, sind möglicherweise ermüdet oder
   verwirrt; einige können physischen Schmerz empfinden. Zu starke Überlastung kann zu Wutanfällen oder
   emotionalen Ausbrüchen führen. Eine andere Folge von starker Überreizung kann ein „Abschalten" sein, bei dem
   die Person einige oder alle normalen Handlungsfähigkeiten verliert. Abschalten kann sich für verschiedene Leute
   unterschiedlich anfühlen, ist jedoch in jedem Fall äußerst unangenehm.

   Verständigungsschwierigkeiten:

   Autistische Personen haben große Probleme, in einem sozialen Umfeld Dinge zu verstehen. Dies umfaßt sowohl
   das Verständnis sozialer Signale und Konventionen als auch das Verständnis von Sprache. (Der hauptsächliche
   Unterschied zwischen der Autistischen Störung und dem Asperger Syndrom besteht darin, daß Leute mit Asperger
   Syndrom definitionsgemäß weniger schwerwiegende Kommunikationsprobleme und keine bedeutenden
   Sprachentwicklungsverzögerungen haben.) 

   Ein Aspekt von Autismus ist, daß er wie ein unaufhörlicher Kulturschock ist, ganz egal wohin eine autistische
   Person geht oder wie lange sie dort bleibt. Sie verstehen viele der fundamentalen sozialen Grundannahmen nicht,
   die andere als selbstverständlich voraussetzen (häufig ohne sich darüber überhaupt bewußt zu sein). In vielen
   Situationen ist es, als sei man mitten in ein unbekanntes Theaterstück gesteckt worden und als sei man der
   einzige, der den Text nicht weiß, seine Rolle nicht kennt oder überhaupt gar nicht erst weiß, in welchem Stück er
   gelandet ist! Was ist hier los ? Was soll ich machen ? Warum weint A, worüber freut sich B, weswegen drückt sich
   C beleidigt herum ? Das Leben - insbesondere das soziale Leben - kann so unglaublich verwirrend sein! Mit
   versteckten Anspielungen können autistische Menschen im Allgemeinen ebenfalls nicht umgehen. 

   Autistischen Leuten mangelt es an normalen nonverbalen Ausdrucksmitteln und Körpersprache, dadurch wirken
   sie bisweilen förmlicher oder gefühlloser, als sie tatsächlich sind. 

   Autistische Menschen haben auch Schwierigkeiten mit sprachlicher Kommunikation. Dies betrifft u.a., was man als
   semantisch-pragmatische Komponente bezeichnet. Das bedeutet, daß eine autistische Person Aussagen oder
   Fragen ungewöhnlich wörtlich versteht, etwa in der Weise, wie es von der Figur des Till Eugenspiegel überliefert
   ist. Als diesem etwa von einem Bartscherermeister gesagt wird: "Sieh, das Haus gegenüber, wo die hohen Fenster
   sind, da geh hinein!", versteht er es als Aufforderung, das Haus durch die Fenster zu betreten². Ein anderes
   Beispiel für diese Art des wörtlichen Mißverstehens wäre, auf die Frage: „Was machst Du, wenn Du Dich
   schneidest ?" ganz unschuldig zu antworten: „bluten", anstatt zu beschreiben, wie man die Verletzung behandeln
   sollte³. 

   Viele autistische Leute haben andere Kommunikationsschwierigkeiten, etwa Probleme, sich an Wörter zu erinnern,
   oder Schwierigkeiten in der Aussprache von Wörtern. Einige können eine verbale Apraxie haben, was Probleme mit
   der Koordination der Sprechmuskeln bedeutet. Andere haben Charakteristika von Sprachbehinderungen, die als
   Aphasien bezeichnet werden. Manche autistische Personen können vollständig stumm sein oder gelegentlich ihre
   Sprechfähigkeit verlieren. Einige haben eine merkwürdige Aussprache, eine ungewöhnliche Modulation oder einen
   komischen Klang der Stimme. Viele autistische Personen zögern vielleicht und benötigen einige Zeit, um
   sprachliche Aussagen oder Fragen zu bearbeiten und Antworten zu formulieren. Das Wiederholen von gehörten
   Ausdrücken (Echolalie) ist nicht ungewöhnlich, ebensowenig das Wiederholen eigener Worte.

   Aufmerksamkeit:
   Autistische Menschen haben Schwierigkeiten im Umgang mit vielfältigen Reizen. Das Problem ist, daß ihre
   Aufmerksamkeit sehr eng konzentriert ist und sie mit mehr als einer Sache zugleich nicht klarkommen. Bei den
   meisten Leuten arbeitet der Geist wie eine Taschenlampe, mit einem Bereich starker Konzentration und einem
   größeren Bereich teilweisen Bewußtseins; der autistische Geist funktioniert eher wie ein Laserzeiger, der nur einen
   einzelnen kleinen Punkt ausleuchtet. Zudem ist das Verändern der Ausrichtung von Aufmerksamkeit ein relativ
   langsamer Prozeß, der eine Art Pause oder einen Moment der Verzögerung beinhaltet. Während die
   Aufmerksamkeitsstörung in erster Linie eine Störung einer inkonstanten (häufig kurzen) Aufmerksamkeitsspanne
   darstellt, beinhaltet Autismus eine andere, Selektivität genannte Dimension der Aufmerksamkeit, speziell das
   Einengen auf einen Fokus. (Obwohl viele autistische Leute auch zugleich die Symptome einer
   Aufmerksamkeitsstörung aufweisen, tun dies nicht alle.) Eine Folge davon ist, daß autistische Menschen dazu
   neigen, Dinge nicht im Zusammenhang zu sehen. 

   Was sind autistische Personen für Menschen ?

   Es gibt eine sehr große Vielfalt unter autistischen Menschen. Einige autistische Menschen lernen vielleicht nie
   sprechen und sind nie in der Lage, zu arbeiten oder unabhängig zu leben. Andere können gut in speziell
   unterstützend gestalteten Umgebungen zurechtkommen und arbeiten in geschütztem Umfeld. Wieder andere sind
   komplett unabhängig und erreichen ein ganz gutes Funktionsniveau. Die letzte, auch „high-functioning" genannte
   Gruppe ist häufig nicht bekannt. Dennoch gibt es diese Menschen, und die Öffentlichkeit muß dies anerkennen
   und ihre Schwierigkeiten sehen, ihre einzigartige Art zu denken, Dinge zu tun und die Welt zu erfahren.

   Die meisten autistischen Menschen erscheinen ungewöhnlich „reaktiv", und reagieren auf ungewöhnliche Dinge.
   Eine autistische Person, die echte Notsituationen mühelos zu bewältigen scheint, kann sich unter Umständen über
   jedes überraschende Ereignis aufregen, auch über ein unbedeutendes (etwa einen heruntergefallenen Bleistift).
   Autistische Leute können oft unemotional erscheinen, können aber sehr emotional sein, wenn ihnen etwas wichtig
   ist. Viele sind sehr viel offener und ausdrucksvoller in ihren Gefühlen als normale Leute. 

   Autistische Personen pflegen Veränderungen nicht zu mögen oder sind zumindest nicht daran interessiert. Viele
   haben sehr starke Beziehungen zu Objekten, Orten oder Routinen und regen sich sehr auf, wenn sie gezwungen
   sind, diese Dinge aufzugeben. Etwas, das anderen blöd vorkommen mag, kann für eine autistische Person sehr
   wichtig sein. 

   Die meisten autistischen Leute haben einige wenige, sehr intensive Interessen, die fast zwanghaft erscheinen
   mögen. Diese können so gewöhnlich sein wie Sport, so technisch wie Neurologie oder so merkwürdig wie das
   Auswendiglernen von Zugfahrplänen. Autistische Leute nehmen ihre speziellen Interessen sehr ernst. 

   Autistische Menschen sind häufig etwas zurückhaltend und könnten als extrem schüchtern angesehen werden. Wie
   auch immer, während einige in sozialen Belangen sehr ängstlich sein können, sind andere nicht ängstlich
   gegenüber Menschen, haben aber entweder kein Interesse an ihnen oder wissen nicht, wie man mit anderen
   umgeht oder sich ihnen nähert. Manche bemerken Leute möglicherweise nicht, weil sie in andere Dinge vertieft
   sind. Einige sind sehr interessiert daran, andere kennenzulernen, anderen mag es egal sein, wieder andere mögen
   sozialen Kontakt aktiv vermeiden. Wie dem auch sei, es ist ein Fehler, anzunehmen, autistische Leute hätten keine
   Gefühle; einige können sehr liebevoll zu denen sein, die sie kennen und die ihnen wichtig sind. Der Mangel an
   normaler Körpersprache mag dafür verantwortlich sein, daß sie zurückhaltender oder weniger emotional
   erscheinen, als sie tatsächlich sind. 

   Autistische Personen mögen merkwürdige Sachen machen, wie etwa vor- und zurückschaukeln, mit den Händen
   vor den Augen wedeln, summen, Selbstgespräche führen, sich im Kreis drehen oder Sachen wiederholen. Einiges
   davon ist einfach nur zum Spaß, oder aus Erregung oder Kummer. Merkwürdige Verhaltensweisen sind manchmal
   dazu da, um sensorische Probleme zu kompensieren. Ständige Wiederholungen stehen im Zusammenhang mit
   dem natürlichen Drang zur Wiederholung und dem engen Fokus des autistischen Geistes. Mit sich selbst zu reden
   oder ohne augenscheinlichen Grund zu kichern ist häufig die Folge von intensiven Tagträumen oder
   Erinnerungen, kann aber auch manchmal aus ungesteuerten Gefühlen resultieren oder eine Form der Echolalie
   darstellen. (Einige - schätzungsweise 25 % - leiden ebenfalls unter epileptischen Anfällen verschiedener Arten, von
   denen einige merkwürdiges Verhalten verursachen können.) Diese Dinge sind harmlos und sind nicht Folge totaler
   Desorientierung oder von Halluzinationen. Einige mögen sich mit diesem Verhalten verletzen, man sollte jedoch
   nicht generell davon ausgehen, daß es sich um selbstverletzendes Verhalten handelt.

   Autismus ist nicht:
     1.Autismus ist keine geistige Behinderung. Einige autistische Leute können sehr intelligent sein - es gibt eine
        Menge Anhaltspunkte, daß Albert Einstein autistisch gewesen sein könnte. 
     2.Autismus ist kein „Wunderkind"-Syndrom. Manche autistische Menschen haben zwar einzelne, sehr
        eingegrenzte Spezialbegabungen (sind z.B. Rechenkünstler etc.), doch gilt dies nicht für die Mehrheit.
        Andere autistische Personen sind allgemein durchaus begabt, und haben eine hohe „generelle" Intelligenz.
        Viele autistische Leute sind normal intelligent, und einige mögen geistig behindert sein. 
     3.Autismus ist kein emotionales Problem. Autismus ist eine neurologische Gegebenheit, welche die Leute
        normalerweise von Geburt an haben. Psychologische Traumata bewirken ihn nicht. 
     4.Autismus ist keine Psychose oder ein Mangel an Realitätskontakt. 
     5.Man kann sich nicht aussuchen, autistisch zu sein. 
     6.Autismus ist kein Schicksal, das „schlimmer als der Tod" ist. Autistische Personen haben einige Nachteile,
        aber einige leben ein sehr glückliches und erfülltes Leben. Viele autistische Leute würden es nicht wollen,
        „geheilt" zu werden, da dies gleichbedeutend damit wäre, ihre Persönlichkeit auszulöschen und sie durch
        eine andere zu ersetzen.