| paednet.de | | code | disclaimer | home | | www.PLanger.de |
|
Cafe-au-lait-Flecken haben für
sich genommen keinerlei Krankheitswert. Sie müssen weder behandelt,
noch entfernt werden und haben die Bedeutung eines "Muttermales".
Bei gehäuftem Auftreten können sie ausnahmsweise zum Erscheinungsbild
einer erblichen Erkrankung des Nervensystems, der Neurofibromatose, gehören.
. Was versteht man unter Neurofibromatose? Die Neurofibromatose ist eine Erbkrankheit mit unterschiedlichen Krankheitsbildern, von denen in Deutschland ca. 40.000 Menschen betroffen sind. Hauptmerkmale dieser Krankheit sind hellbraune Hautflecken, sogenannte Café-au-lait Flecken und Neurofibrome. Bei Neurofibromen handelt es sich um gutartige Geschwülste bestimmter Nerven- und Bindegewebezellen. Sie können sich auf oder unter der Haut und in jedem Körperteil bilden. Man unterscheidet heute vor allem zwei Formen der Neurofibromatose mit unterschiedlichen Ausdrucksformen: Neurofibromatose Typ 1 wird verursacht durch Genveränderungen auf Chromosom 17 und weist mindestens zwei der folgenden Merkmale auf: - Neurofibrome (auch
plexiform)
Neurofibromatose Typ 2 wird verursacht durch Genveränderungen auf Chromosom 22 und weist folgende Merkmale auf: - Akustikusneurinome
(Tumoren am Hörnerv)
Bisher kann keine
Vorhersage über den Krankheitsverlauf gemacht werden. Es ist auch
durchaus möglich,
|